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'Haywire' ist ein unkonventioneller Agententhriller mit einem unglaublichen Cast. Regisseur Steven Soderbergh schickt neben Nachwuchs-Star Channing Tatum die Hollywood-Urgesteine Michael Douglas und Antonio Banderas ins Rennen, Komplettiert wird das Star-Ensemble von Ewan McGregor, Michael Fassbender und Bill Paxton.
Die Hauptrolle spielt jedoch mit Gina Carano ein weibliches Wesen. Die Story kurz mit 'Rachethriller' zu umschreiben wie bei 'Colombiana' passt nicht. Aber wie ich den Film umschreiben soll, kann ich nicht wirklich sagen.
Neben der ungewöhnlich hohen Star-Dichte kann ich nicht wirklich viel Gutes über 'Haywire' schreiben. Der Film läuft zu 2/3 in Rückblenden ab, was mich schon grob gestört hat. Auch wenn der Zuschauer ja erfahren muss, warum sich die 'Heldin' gleich zu Beginnd es Films mit ihrem ehemaligen Agenten-Kollegen durch ein amerikanisches Diner prügelt. Aber die Story zieht sich gewaltig bis der Zuschauer wirklich weiß, warum Mallory verfolgt wird.
Und die Rückblenden selbst sind auch nicht wirklich spannend. Schließlich ist ja abzusehen, dass irgendetwas passiert, dass aus Mallory einen Racheengel macht.
Selbst die oben angesprochenen Stars hatten wohl ihre 'Probleme' mit der Story. Selten habe ich Ewan McGregor so blass erlebt, Michael Douglas wirkt gelangweilt und Channing Tatum irgendwie deplaziert.
Wirklich gut waren die einzelnen Fight-Sequenzen, die knackig und sehr authentisch waren. Auch die - leider - kurze Verfolgungsjagd durch die verschneiten Wälder der USA war nicht von schlechten Eltern. Aber das reicht nunmal nicht, um einen Film aufzupeppen, der sich 60 Minuten nur dahingeschleppt hat.
5/10.