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Eine neue Droge - alles wird möglich. Die Gehirnsynapsen arbeiten auf Hochtouren, die Welt steht einem offen. Die neue Designerdroge NCT48 ist für den Dauerversager Eddie Morra wie geschaffen. Wie eine Mischung aus Speed, Ecstacy und Heroin wirkt das Zeug - und macht aus Eddie den neuen Übermenschen. Bradley Coopers Wandlung vom Siffkopp zum Brilliantling schwankt zwischen Spannung, Überraschung, Witz und einigen längeren Parts aus Langeweile und Dahinplätschern.

Auch Robert DeNiro kann hier nur als schmückendes Beiwerk dienen - eine tragende Rolle blieb ihm leider verwehrt. "Ohne Limit" zeigt zwar die schöne neue Welt der Designerdrogen überspitzt und teilweise spannend und humorvoll, doch täuscht das ganze nicht über teilweise holprige Parts und gefährliche Längen hinweg. Die etwas gelangweilt klingende deutsche Synchronisation (wie so oft bei mittelklassigen DVD-Movies) tut dann noch ihr übriges, man schwankt zwischen "ganz ok" und "hmmm, naja".

Das Ende klingt dann auch irgendwie gekünstelt, doch mit einer ordentlichen Portion Humor und Überraschungswitz dann doch noch irgendwie passabel. Alles in allem ein Film, den man sich durchaus mal ansehen kann. Aber kein Wunder, daß es kein Blockbuster geworden ist.

Aber wo sonst findet man noch heftige Drogenfilme mit Happy End...

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