Jason Hewitt erzählt in seinem Regiedebuet eine Geschichte bei der Mann das Gefuehl hat man hat sie schon 1000 mal gehört.
Der Bruder eines Cops wird von einer Gang getötet... daraufhin schmeisst der Cop seinen Job und begibt sich auf seinen eigenen Rachefeldzug. Er schleust sich in die Gang ein um den Mörder seines Bruders zu finden...
Also einen Innovationspreis wird dieser Film wohl nicht gewinnen.
Wodurch sich der Film jedoch von der Marktueberflutung der billig B-Action abhebt ist, ist die gute Inszenierung.
So wirkt das gezeigte stimmig und ein gut gemixter Soundtrack rundet die Sache ab. Hauptakteur Luke Goss macht seine Sache ganz gut, wobei mir ein Kampfkunst begabterer Schauspieler etwas lieber gewesen wäre. So bezieht sich die Action zum grossteil auf Pruegelszenen. Leider merkt man hierbei das er halt nicht gerade ein scott adkins ist... :) bei der Darstellung seiner Figur macht er aber keine Fehler und spielt sehr solide. In weiteren Rollen sind dann noch erwähnenswerte Leute wie Val Kilmer, Tamer Hassan, Vinnie Jones und fuer Wrestlingfans interessant Bobby Lashley zu sehen. Val Kilmer scheint sich auf kleine Rollen in B-Filmen eingeschossen zu haben, der doch mittlerweile Recht pummelige Blondschopf ist im Film vielleicht 5 minuten lang zu sehen, aber stört in seiner Präsens nicht. Vinnie Jones spielt das was er immer spielt und macht das gewohnt souverän. Die Actionzsene sind ganz nett anzuschauen wobei man sagen muss das die Kämpfe leider recht kurz ausgefallen sind. Highligt ist wohl der kleine Shootout zu beginn des Films.
Fazit:
Solider B-Actioner der aber leider auch nur im Mittelmass schwabt, da er seine Actionszenen etwas verschenkt.
B-Actionfans können mit geringer Erwartung ruhig einen Blick riskieren.
5 von 10 Punkte