Bei Zeitgeist: Moving Forward handelt es sich größtenteils um einen kommunistisch utopischen Propagandafilm.
Zwar bekommt man am Ende zu hören, dass sie genau diese Kritik erwarten, sie es daher lieber anders nennen, im Kern ist es jedoch nun einmal genau das.
Wem diese politische Richtung gefällt, dem mag der Film gefallen. Für Realisten kann er ausser Kopfschütteln und Amüsement über die stilistische Frechheit kaum etwas abgewinnen.
Der Film bedient sich eines permanenten Springens von einem Thema zum anderen. Teilweise werden tatsächliche wissenschaftliche Erkenntnisse eingebaut, größtenteils aber im luftleeren Raum Verschwörungsthesen religios heruntergebetet.
Eine kritische, Vor- und Nachteile beleuchtende tatsächliche Auseinandersetzung mit den Themen findet hingegen nicht statt. Einzelbeispiele werden emotional ausgeschmückt und sollen als Beweis der Fehlerhaftigkeit des Systems dienen.
Die eigene menschenverachtende Zukunftsvision der totalen Gleichschaltung (die unrealistischer kaum sein könnte) wird mit dem Argument der Nachhaltigkeit zum Selbstzweck erklärt. Dabei wird der Mensch praktisch völlig vergessen. Dieses Scenario findet man in etlichen Science-Fiction Vertretern schöner dargestellt. Nur ist es da klar als das zu erkennen, was es ist. Das böse System gegen das es sich aufzulehnen gilt.
Ein armseliges Machwerk für das sich alle beteiligten Wissenschaftler schämen gehen sollten!