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Ich schmeiß mich wech! Was sollte das denn gewesen sein? Ich habe ja schon einen Haufen schlechte Filme gesehen, aber Iron Doors schlägt dem Fass den Boden aus. Dilettantische Darsteller, vollkommen verblödete Dialoge (Fuck ey, fuck, fuck….habe ich übrigens gefühlte 80 Tausend mal gehört), eine Handlung die gar nicht vorhanden ist und welche zu allen Überfluss auch noch zu einem Gummiband XXL gedehnt wurde und eine Botschaft am Ende dieses Desasters das sogar noch heuchlerischer, alberner und überflüssiger als das von Knowing ist. Hammer! Sollte das Realsatire sein und ich habe den Witz nicht verstanden oder bekommt jetzt schon jeder Primat Gelder zum Filme produzieren? Dann hätte ich auch noch ein bis zwei Ideen….
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Hauptdarsteller Alex Wedekind gebührt Respekt dafür, dass er sich für die Rolle des verzweifelt ums Überleben kämpfenden Versuchsobjekts im Labyrinth aus Betonräumen so sehr ins Zeug legte und während der Dreharbeiten freiwillig hungerte und durstete, um seine Rolle noch authentischer verkörpern zu können. Sein Leidensweg in der ersten halben Stunde macht neugierig auf den Rest des obskuren Films. In dem Augenblick aber, in dem er die Afrikanerin trifft, wird das Geschehen zunehmend verworrener und bekommt einen unnötigen esotherischen Anstrich, das Interesse des Zuschauers droht ab da zunehmend zu schwinden. Auch hätte man sich die Umsetzung in 3D ersparen können, da es sich eh nur um die preiswertere postkonvertierte Variante handelt und es nur wenige visuelle Reize in der tristen Welt von IRON DOORS gibt. Dass der mystische Thriller jemals den Erfolg und die Langlebigkeit von SAW erreichen wird, darf bezweifelt werden.