'I melt with you' ist für mich der Beweis, dass tolle Schauspieler und ein wirklich guter Soundtrack noch keinen Film ausmachen. Vor allem, wenn - wie hier - die Story absolut schlecht ist.
In der ersten Hälfte des Films wird der Zuschauer mit dem tagelangen Exzessen (Alkohol, Drogen, Medikamente) der vier Freunde gelangweilt, dass ich mich schon gefragt habe, was das denn soll. Hier ist einzig der Soundtrack gut; die Schauspieler werden dann erst in der zweiten Hälfte des Films besser.
Hier steigt dann auch die Spannung, nachdem sich Tim selbst erhängt hat. Warum? Keine Ahnung. Das blieb alles irgendwie im Dunkeln. Nachdem sich dann herausstellt, dass die vier Freunde in ihrer Jugend einen Pakt geschlossen haben, der die Überlebenden auch zum Suizid zwingt, steigt die Spannung im Film an - allerdings nur ein klein wenig. Gleichzeitig zeigen auch die Darsteller bessere Leistungen; v. a. Rob Lowe kann hier punkten.
Der Film endet - ACHTUNG SPOILER - mit dem Suizid des letzten aus dem Quartett. Und das war es dann auch.
Keine Ahnung, was den Drehbuch-Schreiber zu einer solchen Story verleitet hat. Keine Ahnung, warum so ein Buch überhaupt verfilmt werden musste.
Wegen des wirklich tollen Soundtracks und der guten schauspielerischen Leistungen gerade noch 2/10.