Das Mondthema dient hier als Aufhänger für eine Zurschaustellung diverser Verschwörungstheorien. Dabei bedient sich der Film des Systems, sich einfach mal unwissend zu geben und somit den Gesprächspartnern eine Bühne für ihre kruden Ansichten zu bieten. Und die wird dankbar angenommen.
Wasser, das bei Vollmond abgefüllt wird, satanische Symbole auf dem Personalausweis, Reichsflugscheiben und reichsdeutsche Basen auf dem Mond ("Iron Sky" anyone?), systematischer Massenmord durch vergiftete Geldscheine, viel esoterischer Klumpatsch ... und die Juden sind ja eh an allem Schuld.
Leider weisen ab und an Tonschnitte darauf hin, dass auch hier einiges so konstruiert wird, wie man es eben braucht (und es aus Filmen von Michael Moore kennt). Allerdings ändert das nichts an den grenzdebilen Figuren, die hier abgeklappert werden. Allzu tief geht der Film dabei nicht; dafür hat er zu viel Freude daran, gleich die nächsten Spinner vor die Linse zu bekommen.
Machen wir's kurz: Unterhaltsam - ja. Aber irgendwie auch beängstigend.