Review

Eine perfekte Waffe ist der erste Film in dem Jeff Speakman eine Hauptrolle erhielt. Er hatte bisher nur einen Miniauftritt in dem Van Damme Prügler Leon. Mit diesem Film prügelte er sich in die B - Actionfilm Liga.

Inhalt:
Jeff Sanders ist Karatemeister und eilt einem Freund zu Hilfe. Als dieser kurz darauf ermordet wird, macht sich Jeff auf die Suche nach den Mördern. Dabei steht ihm sein eigener Bruder im Weg der Polizist ist. Die Wege führen zu einem Yakuza Boss der erst versucht Jeff reinzulegen, aber der riecht den Braten und will den Mörder um jeden Preis, dabei muss er sich durch die halbe Stadt prügeln.

Nach diesem starken Auftritt, war die Liga der B - Actioner für Jeff Speakman offen. Die Story ist natürlich nur Mitläufer und der Vater Sohn und Bruder Konflikt ist eigentlich nur ein Lückenfüller, damit man auf die 80 Minuten kommt. Daneben geht es natürlich mal wieder um den Drogenschmuggel und um die fiese Yakuza. Aber wenigstens bleiben wir diesmal vor einer Romanze verschont. Hier geht es eigentlich eh nur um die Action, mehr wollte Mark DiSalle hier gar nicht erreichen.

Jeff Speakman darf hier wirklich kräftig austeilen, fast jede 5 Minuten gibt es eine Klopperei und die sind nicht von schlechten Eltern. Die Choreographie ist gut und verdammt hart, wer mal wieder ein richtiges Prügelmovie sehen will, der wird hier bestens bedient. Geschossen wird fast gar nicht. 90 Prozent der Action sind Fights, dann gibt es nochmal eine Verfolgungsjagd in der Mitte. Da Schusswaffen außer im Finale fast gar nicht benutzt werden, darf Jeff dafür seine Gener ordentlich mit Stöcken zusammendreschen oder auch mal ein paar Messer werfen oder stechen.

Die Kulisse ist etwas eintönig, sowie der Soundtrack. Außer der Song von Snap " I´ve got the Power " gibt es hier nichts weltbewegendes zu hören. Aber die Sounds tue ihr nötiges um die harten Prügeleien recht gut zu untermalen. Spannung sucht man hier natürlich vergebens.

Jeff Speakman gibt sich für seine erste Hauptrolle recht ordentlich, aber mit beschränkter Mimik. In den Fights macht er eine gute Figur. Mako spielt seinen Freund Kim, nur leider hat man ihm eine bescheuerte Synchro gegeben. James Hong passt gut als fieser Yakuzaboss und Cary Hiroyuki Tagawa darf hier einen kleinen Unterhändler spielen, er ist aber nicht oft im Bild. Dazu noch Prof. Tanaka der Sumoringer, der immer den Bösen mimen darf. Er gibt einen guten Gegner für Jeff ab.

Fazit:
Guter Einstieg für Jeff Speakman. Die Story ist einfach, die Kulisse und Score eintönig, aber die Action ist super und das ist das Wichtige in so einem Movie.

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