FRITT VILT III ist der Anfang der Serienkillersaga aus dem hohen Norden. Das Prequel erklärt, wie der große böse Axtmörder zu dem wurde, der er "heute" ist / war. Dabei bedient der 3. Film sämtliche Genrekonventionen, was durchaus nicht negativer Natur ist. Ein ganz großer Pluspunkt ist der Fakt, daß einige der sechs mehr oder minder bereitwilligen Opfer eben nicht nur doofes Füllwerk sind, sondern sich auch aktiv an der Rettung ihrer Haut beteiligen.
Ansonsten ist alles wie gehabt; es wird gerannt, geschriehen, gehauen und geschossen. Nun liegt es ja in der Sache der Natur, daß man bereits weiß, wie ein Prequel endet. Dieses jedoch hat eine durchaus nihilistische kleine Überraschung zu bieten, welche so nicht zu erwarten war.
Ausdrücklich positiv zu erwähnen ist zudem der weitestgehende Verzicht von Blutmatschereien. Hier wird sich zumeist auf den guten alten Schock verlassen, was angesichts anderweitiger Produkte, Schrägstrich Machwerke, eine feine Sache ist. Zusammenfassend ist FRITT VILT III kein Megaknaller aber eben auch alles andere als ein schlechter oder langweiliger Film.
7/10