Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 31.03.2012

Leichte Spoiler möglich!

Tja, typisches Prequel-Problem: Man kennt die Geschichte schon, wen interessiert da noch die Herleitung, gerade bei einer Franchise, die sowieso nach Schema X verläuft? Entsprechend lahm schreiten die jüngeren Jahre das Waldschrat-Michaels voran, denn in überraschende Richtungen entwickeln kann er sich ja kaum: Immerhin: Das Setting wird in die 80er verlegt und man versucht ein bisschen mit der Zeit zu spielen, dies allerdings relativ unerfolgreich: Erst, als in der Mitte des Films ein Teenie plötzlich mit dem Finger das verhedderte Band einer Musikkassette aufrollt und wieder in seinen ziegelsteindicken Walkman stopft, erinnert man sich daran, dass das hier ja die 80er sind. Die Handlung läuft ab as usual: Fünfergruppe von Teens-to-Twens-Übergängern macht eine Tour in die Berge und wird da einer nach dem anderen abgemetzelt. Neu für die Reihe, dennoch ein Klischee aus dem heiligen Slasher-Buch ist der Ziehvater, der später mit der Nemesis seiner eigenen Kreation zu kämpfen hat.

Einzig optisch macht "Cold Prey III" vieles richtig: Er verzichtet auf die Schneelandschaften der ersten beiden Teile, um ein kaltes Waldpanorama zu zaubern, das praktisch mit dem "Erwachen" des Killers am Ende des Films durch den ersten Schneefall zur Eiswüste wird.

*weitere Informationen: siehe Profil

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