Flugobjekte fallen auf die Erde herab. Was zunächst als Kometeneinschläge verbucht wird, stellt sich rasch als bemannte Flugkörper heraus.Kaum hat man dies registriert, befindet sich unere Erde bereits mitten in einem erbarmungslosen Krieg zwischen Menschen und Ausserirdischen. Sergeant Michael Nantz ( Aaaron Eckhart - The dark knight ), dessen Dienstzeit gerade abgelaufen ist, wird daher zusammen mit seinen Leuten kurzfristig unter die Fittiche eines unerfahrenen Lieutenants gestellt und bekommen den Auftrag in die Stadt zu ziehen und Überlebende zu retten bevor ein Gegenschlag in Form von Bombardierung der militärischen Streitkräfte erfolgt.
Battle LA entspricht der gleichen Art Film wie es bereits Emmerichs Independence Day, Krieg der Welten und viele, billiger produzierte Streifen getan haben. Böse Aliens kommen auf die Erde um die Menschheit zu vernichten. World Invasion verzichtet allerdings fast ausnahmslos darauf die Absicht der Ausserirdischen zu erläutern. Eher beiläufig wird erklärt das sie es auf die Wasservorkommen unseres Planeten abgesehen haben. Der Zuschauer begleitet den gesamten Film über einen Trupp Soldaten bei Ihrem Einsatz. Charakterentwicklung findet nur oberflächlich statt und bezieht sich weitestgehend auf den Hauptdarsteller. Nachdem die einzelnen Soldaten zu Beginn des Films in kurzen Abschnitten vorgestellt werden befindet man sich kurz danach schon direkt mitten im Krieg und ab diesem Zeitpunkt zählt fast nur noch Action, Action und nochmal Action.
Wenn ich dem Film etwas vorwerfen kann ist es zum einen die kaum vorhandene Charakterentwicklung, zum anderen aber der gnadenlos überzogene Pathos welcher im Laufe des Films immer schlimmer wird und in einer Rede des Sergeants kurz vor dem Showdown einen schon fast lächerlichen Höhepunkt erreicht das man sich unweigerlich an die Präsidentenrede in Independece day erinnert fühlt. Völlig unnötig, aber leider typisch amerikanisch.Obwohl der Streifen knapp 70 Millionen Dollar verschlungen haben soll wurde die Werbetrommel eher gering geschwungen. Vielleicht mag es genau daran liegen das dem Film bisher der große Erfolg ausblieb. Eine Fortsetzung ist also mehr als fraglich. Ob diese aber auch wirklich nötig ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Zum Schluss noch was zur Kernaussage des Films. Diese ist mir etwas schleierhaft. Aufgrund der düsteren Stimmung und ernsthaften Art des Films mag der Verdacht aufkeimen die USA wolle zeigen das sie keinen Spaß verstehen wenn man ihnen in den Allerwertesten treten möchte. Einen ironischen Unterton wird man bei Battle LA nicht finden ausser unfreiwillige Komik durch den überzogenen Pathos.Ton:
Beim Ton gibt es nichts zu meckern. Brachialer Sound, gut abgemischt das einem der Kugelhagel regelrecht um die Ohren fliegt und trotzdem die Dialoge gut verständlich waren. Die Musik war ok, aber eher unuaffällig.