Auf geht es in die nächste Runde Science Fiction "Blockbuster". Was hatten wir da nicht schon für tolle Gurken in der letzten Zeit - allen voran die Megagurke Skyline. Nun, um es vorwegzunhemen: so schlimm kommt es hier nicht, aber das heisst noch lange nicht, dass wir es hier mit einem rundum gelungenen Film zu tun hätten. Aber immerhin gibt es hier durchaus gelungene Parts.
So legt der Film zum Beispiel am Anfang ein beachtliches Tempo vor und im Zusammenhang mit der guten Action und den gelungenen Effekten entgehen dem Zuschauer die ersten Klischeeperlen im Bereich Handlung und Dialog bzw. er schaut noch großzügig drüber hinweg. Aber nach etwa einer halben Stunde legt die Handlung dann eine erste Verschnaufpause ein und dann kommt's auch gleich ziemlich dick. Wer sich daran nicht stört und mit den Actionszenen und Effekten in Zusammenhang mit der daraus durchaus hin und wieder generierten Spannung glücklich ist, der wird hier solide bedient.
Bei mir haben sich leider aufgrund der unglaublichen Anhäufung an Klischees und der größtenteils unerträglichen Dialoge schon recht bald Kopfschmerzen eingestellt, die dann auch von den positiven Aspekten nicht mehr ausgeglichen werden konnten. Am Ende war ich dann froh, als alles vorbei war. Also mal wieder Enttäuschung. Scheint im Moment echt schwer zu sein, unterhaltsame Filme zu produzieren. Dieses Kinojahr war bisher eines der schlechtetsten, die ich je erlebt habe.
Trotz aller Enttäuschung und des ganzen Frusts, den der Film bei mir aufgebaut hat, kann ich für die gelungenen Actionsequenzen und die guten Effekte noch knappe 5 Punkte verteilen. Das ist übrigens zum Teil auch den Schauspielern zu verdanken, die für ihre nicht vorhandenen Charaktere alles geben. An der Mimenfront ist also auch alles okay, auch wenn Michelle Rodriguez total verschenkt wird.