Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 10.03.2013

Erwartet habe ich einen reinen Nature-Survival-Thriller, der seine Spannung lediglich aus der Kletterei beziehen möchte, also aus der Konfrontation Mensch vs. Natur - etwas, womit ich immer ein wenig Probleme habe. Zu meiner Überraschung bot die Bergsteigerei aber nur die Kulisse für einen Entführungsplot, der zusätzlichen Thrill durch Handlung bringt. Gilbey verknüpft die sich daraus ergebenden Komplikationen geschickt mit der Kulisse, streut auch immer wieder fantastische Panoramaaufnahmen der wunderschönen Umgebung ein, die somit nicht allzu abstrakt wirken, sondern einen realen Bezug zum Hier und Jetzt haben.
Als sich gegen Ende die Handlung komplett in Wohngebiete verlagert, wird es zwar etwas konventioneller, doch selbst hier verliert "A Lonely Place To Die" nicht an Drive.

*weitere Informationen: siehe Profil

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