Die Gruppe „Aktion Mutante“ besteht aus einer Reihe von Behinderten und Mutanten, die es sich zum Ziel gesetzt haben unter der Leitung von ihrem Anführer Ramon die Schönen, Reichen, und Gesunden zu vernichten. Eines Tages entführen sie die Tochter eines wohlhabenden Mannes von ihrer Hochzeit und verlangen ein 10 Millionen Lösegeld für ihre Freilassung. Doch Ramon plant das Geld alleine einzusacken und beginnt so einen hinterlistigen Kampf gegen seine eigene Crew.
„Aktion Mutante“ ist wohl einer der „freakigsten“ Filme die es gibt. Was den Film in erster Linie ausmacht ist wohl seine völlig abgefahrene Story und die Vielzahl von absoluten abgefahrenen Charakteren. Hinzu kommt ein herrlich schwarzer UND teilweise sogar intelligenter Humor.
Ob der Film nun auf künstlerische Art und Weise die Tatsache das Behinderte aus unserer Gesellschaft mehr oder weniger ausgegrenzt werden, darstellen soll ist sicher fraglich, doch zumindest ist etwas derartiges der Grundgedanke des Films. Insgesamt bedient sich der Film zwar an dem ein oder anderem Klischee, doch gerade dies verschafft der eh schon recht trashigen Atmosphäre ein Stück ihrer Würze.
Die Darsteller sind gut, der OST richtig klasse, und sowohl die Kostüme als auch die Kulissen sind herrlich trashig und verrückt gestaltet.
Insgesamt denke ich, dass „Aktion Mutante“ eine ziemlich künstlerische, surreale Horrorkomödie ist, die es durch ihren schwarzen Humor, ihre zahlreichen Innovationen und ihre Spielereien in der Erzählweise und Storyentwicklung schafft den Zuschauer – zumindest für eine ganze Weile – zu fesseln und zu amüsieren. Sicherlich bietet die Story – trotz interessantem Ansatz – nicht viel zum nachdenken oder philosophieren, doch man wird gut 90 Minuten lang „ungewöhnlich“ unterhalten, was den Film letztendlich wirklich sehenswert macht.
9/10