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Zwei als Clowns verkleidete Räuber befinden sich an der mexikanischen Grenze vor der amerikanischen Polizei auf der Flucht. Da sie keinen anderen Ausweg sehen durchbrechen sie mit dem Auto den Grenzzaun und werden danach von der korrupten mexikanischen Polizei verhaftet. Der Komplize stirbt an seinen Verletzungen und der Fahrer (Mel Gibson) wird unter falschen Anschuldigungen in ein mexikanisches Gefängnis gesteckt, damit die Beamten die Beute von 2 Mio. US Dollar unterschlagen können. Beim Gefängnis handelt es sich um eine in Südamerika gängige Gefängnisstadt und da er dort der einzige US-Amerikaner ist bekommt er den Über Namen „Gringo". Da er seine Finger verätzt hat kann die wahre Identität auch nicht aufgeklärt werden. Um vor Ort überleben zu können muss er seine Fähigkeiten gezielt einsetzen und tätigt kleinere Diebstähle um an Bargeld zu kommen. Er wird dabei jedoch von einem kleinen Jungen beobachtet und freundet sich notgedrungen mit ihm an. Gemeinsam durchleuchten sie die hierarchische Struktur im Gefängnis und der Gringo entdeckt, dass der kleine Junge von den Anführern beschützt wird. Später findet er heraus, dass der Anführer eine Lebererkrankung hat und der kleine Junge der einzige mögliche Spender ist. Um irgendwie doch noch an sein Geld zu kommen informiert er den Anführer darüber und dessen Leute nehmen dieses umgehend den korrupten Polizisten ab. Somit hat er sichergestellt, dass dieses nicht noch weiter ausgegeben wird und zumindest in seiner Nähe ist. Der Gangsterboss Frank, dem er das Geld abgenommen hat versucht jedoch ebenfalls dieses wieder zurückzubekommen. Der Anführer schleust den Gringo aus dem Gefängnis damit er Frank eliminiert und soll danach selbst aus dem Weg geräumt werden. Er durchschaut aber den Plan und es gelingt ihm ausserdem den kleinen Jungen und seine Mutter aus dem Gefängnis zu befreien. Hierbei kann er auch seine Beute wieder an sich nehmen.

In Südamerika gibt es tatsächlich solche Gefängnisstädte und aus meiner Sicht ist diese Kulisse für einen Film sehr gut geeignet. Es ist auch nicht weiter störend, dass sich der Film grösstenteils dort abspielt. Die Geschichte ist interessant, recht spannend und gut umgesetzt. Auch die Schauspieler, insbesondere Mel Gibson und der kleine Junge, liefern eine solide Leistung ab.

Note: 6,5 / 10

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