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4

Das schwermütige Teenie-Drama kann nur im weitesten Sinne in die Horrorabteilung eingeordnet werden. Es streift den klassischen Werwolfmythos nur leicht und steht viel eher in der Tradition von Tod Brownings FREAKS. Die eigentliche Botschaft über Toleranz und das Normalsein geht in der ständigen plakativen Zurschaustellung der Missgebildeten, deren Gesangs- und Tanzauftritte viel zu lang und häufig sind, aber fast unter. Altmodische Jahrmarktsromantik und Gauklertum nehmen in dem Film also einen großen Raum ein und lassen wenig Platz für Charakterentwicklungen übrig. Darum kann man nur spekulieren, dass die Veränderungen beim Wolfsmädchen wohl symbolisieren sollen, dass sie äußerlich und innerlich nie völlig gewöhnlich sein wird, doch diese Aussage wird leider auf sehr plumpe und unsinnige Weise vermittelt. Tim Curry als exzentrischer Schausteller bleibt das einsame Highlight.

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