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Drew Sidaris ist der Sohn von Andy Sidaris. Im Gegensatz zu seinem Vater brachte es Drew jedoch nur auf zwei Filme, die wie bei seinem Dad alle nach dem gleichen Strickmuster ablaufen. Das heißt: Niedriges Budget, exotische Schausplätze, dürftige Agentenstorys und eine weibliche Cast, die schon in zahlreichen anderen C-Movies nie darum verlegen war, die Klamotten abzulegen.

Im Gegensatz zum Vater wirkt zumindest "Deadworks" über gewisse Strecken nicht ganz so dahingeschludert. Zum Auftakt jagt uns Drew Sidaris um den halben Erdball - von Paris über Südafrika bis nach Hong-Kong - um damit zumindest mal einen gar nicht so unflotten Auftakt hinzulegen, den der Film allerdings nie und nimmer bis zum Ende durchhält.

Ab der Hälfte ist es eh nur noch Wurst, welcher Sidaris den Regiestuhl übernommen hätte: Abgenudelt wird ein kaum sehenswerter C-Actioner, bei dem mal wieder jede Menge großkalibrige Handfeuerwaffen, aber auch ferngesteuerte Modellboote und -autos zum Einsatz kommen, um das Ganze mit zweitklassigen Martial Arts-Einlagen aufzupeppen. Besonders das stümperhafte Finale wirkt, als hätte Sidaris im Waldstückchen um die Ecke gedreht. Es gibt gefühlte hundert Schlussbilder, bei denen sich die Darstellerriege ein ums andere Mal zum Schampusschlürfen versammelt oder um Vorangeganenes zu bequatschen.

Ansonsten: Playboy-TV mit Knarren sowie einer Umsetzung, die von den Gehirnzellen sehr viel Toleranz abverlangt. Ein Kindergarten für Erwachsene, der jedoch keinen richtigen Spaß machen will. Actiontrash mit Betonung auf dem zweiten Wortstück und selbst für Eingefleischte nur unteres Mittelmaß.

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