Review

Ford Fairlane war wohl im Alter von 14, 15 mein absoluter Lieblingsfilm. Den konnte ich damals angucken, zurückspulen, nochmal gucken (und manchmal habe ich das auch gemacht).
Andrew Dice Clay gibt hier seine Paradevorstellung in der Rolle des selbstherrlichen, arroganten, schmierigen Privatdetektivs Fairlane, der „in die schärfsten Clubs, in die schärfsten Gaderoben und in die schärfsten Mädchen kommt“.
Die Story ist einigermaßen durchdacht, wenn auch für Krimifans vielleicht etwas vorhersehbar. Aber darum geht es ja auch nicht, es geht um Fairlane, der jederzeit seine One-Man-Show abzieht, ob er im Aufnahmestudio einem jungen Nachwuchsmusiker vormacht, was richtiger Rock’n’Roll ist oder Nonstop Sprüche klopft.
Das ganze wird schwungvoll serviert unter der Regie von Renny Harlin und es gibt eine Menge bekannter Gesichter zu sehen. Die Musik stammt teilweise von Yello, die in den 80er einige Hits hatten und bleibt einem auch nach dem Film im Ohr.
Schade, das es nie zu einer Fortsetzung gereicht hat, ich hätte gerne mehr von Fairlane gesehen. Aber nach dem Ende wäre das auch weniger glaubhaft gewesen.
Mein Tip: ab in die nächste Videothek und ausleihen (oder zumindest die nächsten TV-Ausstrahlung ansehen)!

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