Ein Mann lernt eine Frau kennen, verliebt sich in sie und gemeinsam brechen sie nach Los Angeles auf, wo die Frau eine Karriere als Tänzerin machen will, in einem Klub, in dem die Schwester des Mannes bereits das Tanzbein schwingt. Auf ihrem Weg dorthin lesen sie einen Anhalter auf und die drei merken bald, dass hinter der glamourösen Fassade von Los Angeles finstere Abgründe lauern.
Auch dieser Film wurde in die cmv Trash Collection aufgenommen, wobei ich den Grund hierfür nicht klar erkennen kann, denn das wahre Trashvergnügen kommt hier nicht so richtig auf. Nagut, der Streifen wurde produziert und regiert von Ted V. Mikels, was eigentlich eine Spaßgarantie darstellt, aber "Treffpunkt Los Angeles" konnte mich nur wenig erheitern.
Die Geschichte rund um die drei Personen, die in Los Angeles Karriere und das große Geld wittern und dort in die Klauen von Drogen und Verbrechen geraten, ist vom Grundsatz ja noch in Ordnung, aber um daraus einen interessanten abendfüllenden Spielfilm zu machen, hätte das Ganze besser in Szene gesetzt werden müssen. Der Anfang funktioniert noch, als sich Mann und Frau kennenlernen und gemeinsam aufbrechen und ein kleines Problemchen mit einer Rockerbande zügig aus der Welt schaffen können, aber spätestens als man in L.A. rumturnt, wird es langatmig, da können auch die Machenschaften der Gangster nichts dran ändern, denn den Figuren wird einfach zu wenig Tiefe verliehen, um mit ihnen mitzufiebern.
Aber nein, ich will nicht rummeckern, denn dafür ist mir die cmvsche Trash Collection zu sehr ans Herz gewachsen. Wirklich nett anzusehen ist die unglaublich bezaubernde Leslie McRae, die mir mit ihrem Lächeln den drohenden Schlaf geraubt hat und wenn sie dann noch mit ihrem heutzutage eher ungewöhnlichen, aber nichts desto trotz ungemein ansehnlichen Tanzstil loslegt, kann man nur noch gebannt auf den Bildschirm starren.
Die anderen Darsteller sind okay, haben aber sicherlich keine große Karriere gemacht (falls ich mich getäuscht habe, möchte ich mich hiermit entschuldigen, denn ich bin zu faul, die nötigen Informationen über das weitere Mitwirken der Mimen bei Filmen einzuholen).
Sehr gut anhören kann man sich auf jeden Fall die Musik, die den typischen 60er/70er Jahre Flair versprüht und wie gesagt, wenn Leslie McRae dazu noch die Hüften schwingt...
Insgesamt hätte ich mir diesen Streifen wohl nie angesehen und erst Recht nicht ins Regal gestellt, wenn er nicht in der bereits zweifach genannten Reihe erschienen wäre. Naja, wer auf Thriller im 60er/70er Style steht, ist hier richtig und alle anderen können den Film getrost übergehen.