Review

Man kann dem Film viel vorhalten. Ja er setzt sich nicht ernst genug mit der Thematik auseinader. Es gibt viel Schwarz-Weiß-Malerei. Die Figuren sind Klischeehaft ohne das z.B das auslösende Moment für den Rassenhaß bzw das Ausnutzung der höhren gesellschaftlichen Stellung in diesem Maße erklärt wird.
Die notgedrungen familieren wie auch gesellschaftlichen Probleme, welche daraus entstehen sind logisch und bekannt und werden alle nur ziemlich oberflächig behandelt.
Trotzdem langweilt der Film zu keinem Zeitpunkt. Auch schmerzt es nicht, dass es sich hierbei um ein typisches Hollywood- Ende handelt. Das wird aber auch sehr schnell am Anfang klar und man kann sich rechtszeitig darauf einstellen. Die Darstellung ist sehr gut, auch die Zicken spielen Ihre Rollen, soweit es das Drehbuch erlaubt, leicht überzeichnent passend. Die Entwicklung stagniert nie und der gewiefte Zuschauer erkennt die nächste Situation eh schon. Doch gerade die bekannten und zu erwartenden Muster sind solide bis schön inszeniert und wirken im Grunde nie kitschig.
Ein richtiges Drama ist der Film nicht geworden, die Personen sind aber allesamt herzergreifend und nerven nicht. Die Geschwindigkeit ist gut erzählt und man freut sich um den Ausgang der Mädels.

6,5 von 10 Punkten

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