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In seiner ersten Hauptrolle in einem Film überzeugt Richard Dean Anderson als junger Soldat, der in Vietnam sein Augenlicht verliert, als er einem Kameraden das Leben rettet. Die vielseitige Figur des Anthony Albert Kaiser wird glaubhaft und sehr überzeugend verkörpert: Zum einen ist da der immer zu Scherzen aufgelegte Junggeselle, der das Herz einer jungen Dame zu erobern versucht, zum anderen der blinde Held, der mit seinem Schicksal auskommen muss. Kleine Episoden beschreiben, wie schwer es Tony hat, sich in das unbeschwerte Leben wieder einzugliedern. Er muss gefüütert werden, bei dem Versuch, sich eine Tasse Kaffee zu kochen, verbrüht er sich und am Ende tappt er (im Dunkeln) durch die Wohnung und reißt dabei fluchtartig einen Tannenbaum mit sich zu Boden.
Man fühlt mit mit ihm, jeder versucht zu helfen, doch keiner von Ihnen kann ihm sein Augenlicht wieder zurückgeben.

Diese tragische Geschichte ist mit gelungenen witzigen Einlagen und Sprüchen versehen und spricht sehr stark die Gefühle an.

Hervorragend inszeniertes Meisterstück, das mit Richard Dean Anderson nicht besser hätte aufwarten können.

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