Review


Inhalt:

Liang (John Cheung) ist ein Taugenichts. Seinen Job als Fisch-Lieferant nimmt er auch nicht ernst, und so bezieht er Prügel von den Yan-Brüdern (Cheng Hong, Wan Fat). 
Liang will sich rächen, und beschließt beim Meister (Hau Chiu) des Drunken-Style KungFu zu erlernen. Der ist von seinem frechen Schüler nicht gerade begeistert und degradiert ihn erstmal zur "Putzfrau". Doch durch Abgucken erlernt der talentierte Liang einige Techniken und die Rache gelingt.

Das wollen die Yans nicht auf sich sitzen lassen, doch bezieht Vater Yan gegen den Meister eine herbe Niederlage.

Nunmehr werden 2 Meister des Snake-Style, Chao Hsa (Charlie Chan) und dessen Mitstreiter (Wilson Tong) engagiert, die Scharte auszuwetzen.
Die beiden töten den Meister und Liang bezieht Schläge. Als auch noch Liang´s Freund Ko Ti Tsan (Pomson Shih) von den beiden getötet wird, ist das Maß voll.

Verbissen trainiert Liang KungFu...., feilt an seinen Trainings-Techniken, beobachtet einen Affen beim Kampf gegen eine Schlange....
Alles für einen letzten Show-Down............


Fazit:

Tja, nicht gerade ein Eastern der einen vom Hocker haut. 

Das Mini-Label "Goldig Film" aus der Film-Metropole Hongkong legt hier einen sehr einfachen und gerade mal durchschnittlichen KungFu-Film vor.
Alles ist einfach gestrickt...., und kann mit aufwändigen Produktionen ala Shaw Brothers bei weitem nicht mithalten. Das ist eher was zum Sonnabend-Nachmittags-Kaffee...., die Kämpfe sind durchweg soft, ja fast behäbig, und unblutig...., die Darsteller wirken uninspiriert, die Kulissen sind langweilig und die Atmosphäre für einen Eastern fast erschreckend fade.

Höhepunkt des Streifens ist noch nicht einmal der Endkampf von John Cheung gegen die Snake-Kämpfer Chan und Tong...., sondern eher der Kampf zwischen den beiden -die durchaus als Duo gut harmonieren- und Pomson Shih, der noch etwas Drive und Dramatik besitzt als alles andere sonst in dieser schwächlichen Produktion.
Ich will hier niemandem das Bemühen absprechen...., aber man ist gerade hinsichtlich des Baujahres, 1979, doch etwas verwundert über so eine Produktion, als doch nur kurz zuvor Jackie Chan neue Maßstäbe im Hongkong-Kino setzte.

"Zwei tödliche Fäuste im Schatten der Schlange" war einer der ersten Eastern die ich sah..., ich war damals begeistert, und hatte den Film in positiver Erinnerung..., und rezensierte an anderer Stelle vor Jahren noch wohlwollend.
In einer Betrachtung vor kurzem, wär ich aber fast eingedöst..., unerklärlich, warum man hier diese doch fähigen Fighter wie Cheung und vor allem Wilson Tong so langsam agieren ließ.


Da sind 5/10 Punkte fast schon mit mindestens einem Mitleidspunkt versehen....




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