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Das von der geldbringenden Slasher-Welle so ziemlich jedes Land was haben möchte, dürfte jedem bekannt sein. Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch Australien seinen Beitrag dazu leistet. Nach den sehr guten Genre-Vertretern aus anderen Nicht-Ami-Ländern wie "Flashback" (Deutschland) oder "Spiel der Angst" (Dänemark) waren meine (Slasher-)Erwartungen auch recht hoch und meine Frage: "Kann er wirklich überzeugen?" JA, ER KANN! Denn "Cut" ist ebenfalls besser, als viele seiner amerikanischen Kollegen zusammen!

Das Ganze geht allerdings zuerst etwas traurig los. Denn der angebliche Star des Films, kriegt sein Fett schon nach 5 Minuten ab. Kylie Minogue Charaktere stirbt, noch bevor der Streifen richtig anfängt.
Von diesem Schock aber erst einmal erholt, gibt es aber eigentlich nur noch Gutes zu berichten! Die Story zum Beispiel ist, für einen Slasher, recht ordentlich ausgedacht und nicht sonderlich löchrig, auch wenn es hier und da einige Logikfehler gibt (wie ja eigentlich fast immer bei diesem Genre). Zudem hat die Idee des Films im Film, nach wie vor, ihre Reize!

Alle Darsteller spielen auf gutem Slasher-Niveau und können allesamt überzeugen.

Aber vor allem die Atmosphäre ist schlicht beeindruckend. An einigen Stellen knistert sie gar gewaltig, was vor allem auch daran liegt, das die Schocks an den richtigen Stellen ordentlich inszeniert und durch einen perfekten Score gut unterlegt worden. Die Morde als solches sind ebenfalls recht blutig, auch wenn sie hier und da etwas merkwürdig geschnitten wirken.

Nur das Ende enttäuscht ein wenig, ist aber auch fernab vom typischen "Ach der wars"-Ende.

Fazit: Ein absoluter Geheimtipp unter den Slasher-Streifen! Spannend, blutig und atmosphärisch dicht inszeniert, hebt er sich aus der Reihe der "üblichen Verdächtigen" deutlich heraus.

Wertung: 9/10

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