Review

CUT als schlechten Film im Genre zu verdammen, hieße, keine Ahnung vom Genre selbst zu haben.
Der Old-School-Slasher funktioniert tadellos ohne zeitverschwendende Tendenzen. Der Humor erinnert an so manchen Film aus den 1980er-Jahren, auch die Splattereffekte könnten aus dieser Zeit stammen. Die Besetzung ist - wie damals - zweckmäßig und zu 90% "Kanonenfutter" für den Killer.
Den Film nur wegen Kylie zu schauen, wäre blanker Hohn, da die nur 5 Minuten auftritt. Molly Ringwald-Fans kommen dann schon eher auf ihre Screentime-Kosten.
Es ist selbstredend und durchaus beabsichtigt, dass die Storyline seicht, unlogisch und hanebüchen ist - deshalb schaue ich mir ja solche Filme auch an ;-).
Wie erwähnt, Genre-Liebhaber können nichts falsch machen, außer den Bieröffner zum Filmabend vergessen.
Nur die letzte Minute nach dem Finale ist ärgerlich, da der Film eine runde Sache ist und ein Schielen auf eine Fortsetzung nicht nötig hat.
7 von 10 geschmolzenen Zelluloid-Streifen!

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