Review

Jochen Taubert, seine Dorfdeppen, der Maniac Killer, Autostunts und Billigsplatter die 2.

Jochen Taubert kreirte mit Maniac Killer 1997 einen ultraschlechten und vorallem stümperhaften Amateurstreifen, der sich als astreiner Trashsplatter verkaufen wollte. Uns werden Splatteraction, massig Gore und Fun versprochen. Maniac Killer war aber alles andere als gut, nichtmal als Amateurfilm. Maniac Killer war einfach bloss eine Aneinanderreihung von amüsanten aber deplatzierten Autostunts und Billiggags mit Flachpfeifenhumor eingefasst in einer hanebüchenen Story, die durch so manche Gags und Crashes ihren ohnehin schon nicht vorhandenen roten Faden verlor. So war Maniac Killer ein erstens Mal viel zu langer "Film", der nicht das brachte, was er versprach, sondern uns bewies wie Amateurfilmer mit etlich vielem Kappes und Gestümper versuchen den Zuschauer bei Laune zu behalten. Und genau das, war dann Maniac Killer's Stärke. Er unterhielt, weil er so schlecht war, dass es wehtat und aber stellenweise damit unterhilt. Mein Review zu Maniac Killer wird dies noch genauer begründen und vorheben.

Nun zu Maniac Killer 2.
Der Ponchotragende Maniac Killer Miller ist zurück. Scheinbar durch Voodoozauber. Davon sehen wir zwar nichts, steht aber zumindest auf der Packung. Der ist halt jetzt einfach wieder da und klaut wieder Autos. Mal wieder mit seinen zwei Prollcowboysverschnitten machen sie die Gegend unsicher. Abermals will der dicke Polizist die Bande stoppen, zusammen mit dem doofen Scheich. Das wars dann auch wieder mit der Story, die sich noch schlimmer als im ersten Teil in etlichen sinnlosen und völlig deplatzierten Gags verennt, die nicht gerade zu einem gradlinigen Film beitragen, der wie aus einem Guss wirkt. So ist Maniac Killer 2 ein Film, der zwar deutlich kürzer ist. Nach 61 Minuten endet der Spuk. Könnte ja durchaus ein Vorteil sein, aber diese 61 Minuten sind alles andere als unterhaltsam. Gezeigt werden uns wiedermals Flachpfeifenwitze, Idiotengags mit Dorfprollhumor und Autostunts. Das interessiert hier echt niemanden mehr, so waren es diese Gags und Stunts, die zwar im ersten Teil für Unterhaltung sorgten aber dem Film nach der Zeit das Genick brachen. Da will man im zweiten Teil schon mal Abwechslung haben. Abwechslungsreich wirds mit dem Splatter auch nicht, nur das dieser ohnehin schon wenig vorhandene Gore noch weniger aufkommt. Ein Splatterfilm ist doch irgendwo sinnlos wenn kein Splatter vorkommt. Vorallem wenn dies noch ein Amateurfilm ist der Splatter verspricht. Sorry, Herr Taubert aber eine Axt im Bauch und rote Punkte die Schusswunden andeuten sollen, das ist kein Splatter.

Fazit:
Herr Taubert, es tut mir leid, aber ihre Fortsetzung ist alles andere als amüsant, auch wenn ich dem Team Symphatien entgegenbringen kann, ich habe mich durchweg gelangweilt gefühlt. Doofe Gags und kaputte Autos machen noch lange keinen Splatterfilm. Und Herr Taubert, klopfen sie doch mal bei Ittenbach an der Tür. Der machte damals mit Black Past, Burning Moon und Premutos auch Flachpfeifen und Splatterprollfilme, aber der wusste es wenigstens geschickt mit Splatter umzugehen.

Katastrophale 1/10

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