Alle Kurzkommentare


5

Für diesen Shorty haben ein paar Niederländer den landeseigenen Kinohit FAHRSTUHL DES GRAUENS ein wenig geplündert und den tödlichen Lift eben durch eine Telefonzelle ersetzt. Die Idee ist trotzdem noch ganz witzig, wurde durch die höchst obskuren Spezialeffekte, die in ihrer schnodderigen homemade Art irgendwie an jene aus den frühen Werken von Frank Henenlotter erinnern, aber nicht sehr gelungen umgesetzt. Schade, dass der eigentliche Akt des Menschenfressens der Phantasie des Zuschauers überlassen wird, aber da sind die Macher wohl auch an ihre Grenzen gestoßen. Nebelmaschine, grelle Beleuchtung, eine handvoll Punker sowie eine aufgetakelte Prostituierte sorgen wenigstens noch für ein trashig-hübsches 80er Jahre Flair.

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Auch bekannt als ein "Rülpser" - eine wunderbar bunt-schrille Hommage an "Der Blob". Eine Prostituierte verpaßt einen Bus, ein Mann baut mit diesem aus Unachtsamkeit beinahe einen Unfall und fährt gegen eine Wand neben einer Telefonzelle. Diese hat ein Recht dämonisches Eigenleben, was der Mann bald am eigenen Leib spürt, nachdem er sich von ihr etwas Kleingeld borgt und sich zunächst über die ausgestreute Handtasche wundert. Mit viel Witz und Charme unterhält der leicht überdrehte und ironische "Burp!". Die Creature-F/X sind gelungen; grelle Farben, viel Nebel und sympathische Darsteller liefern 10 Minuten langen Spaß. (8/10)

7

Was für ein abgedrehter kleiner Film! Handwerklich versiert und mit einem tollen Schlussgag versehen ist "Burp!" ein Amateurfilm höheren Niveaus. Ein kleiner Snack für zwischendurch!

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