Review

kurz angerissen*
erstmals veröffentlicht: 26.10.2012

Ein typisches Woody-Allen-Spätwerk: Eine einzige Tagtraumträumerei, wiederum mit Eingriffen in die Phantastik, wiederum festgemacht an der ureigenen Charakteristik einer besonderen Stadt. Nach Barcelona führt es den Altmeister in eine der am vielfältigsten eingefangenen Städte überhaupt, und dennoch gelingt es ihm, eine ganz eigene Note zu finden und Paris wiederum von einer neuen Seite abzulichten. Owen Wilson hat sichtlich Spaß daran, Allens jüngeres Alter Ego zu spielen und sich volltrunken durch die verschiedenen Epochen einer Stadt zu schwenken. Am Ende ist „Midnight In Paris“ süßester Eskapismus, vor der kalten Frau, vor den Problemen im Beruf, vor dem tristen Alltag. Und die Bekenntnis dazu ist so konsequent, dass man sich nur zu gerne davon einnehmen lässt.

*weitere Informationen: siehe Profil

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