Nahezu die ganze Welt ist von Wasser bedeckt, doch irgendwo soll es noch das gelobte (Fest)Land geben. "Waterworld" ist eine durchaus interessante, durch ihr maritimes Szenario erfrischend andere Zukunftsvision, die aber letztlich (wiedermal) zu oberflächlich bleibt und viel Potential ungenutzt lässt. Hätte man sich doch mehr auf eine intenivere und tiefgründigere Story konzentriert! Stattdessen gibts leicht verdauliche und spektakulär anzusehende Action mit vielen Explosionen und Kämpfen. Zweifelsfrei stimmt auch die Technik und Regisseur Kevin Reynolds liefert schicke Bilder. Leider fehlt "Waterworld" eben das gewisse Etwas. Er wirkt stets etwas seelenlos und unsympathisch, wie auch sein Hauptdarsteller Kevin Costner. Weiss Gott nicht das erste Mal...
Als anspruchslose Feierabend-Unterhaltung ist "Waterworld" trotzdem zu gebrauchen, zu mehr aber auch nicht. Fällt in eine ähnliche Kategorie wie der ebenfalls böse gefloppte "Postman", wenn gleich die Umstände bei der Produktion hier um einiges haariger ausfielen. Ein klassisches Millionengrab...