Die Odyssee der Neptun
Nachdem ein verheerendes Seebeben alle Verbindungen zwischen dem Unterwasserlabor "Ozean Lab II" und dem Versorgungsschiff "Triton" unterbrochen hat und U-Boote vier Tage vergeblich nach dem Labor und dessen Insassen suchten, ruhen alle Hoffnungen auf dem Einsatz des tiefseetüchtigem Mini U-Boots "Neptun". Beim ersten Tauchversuch der "Neptun" entdeckt die Besatzung eine riesige Höhle, in der "Ozean Lab II" vermutet wird. Es beginnt eine atemberaubende Odyssee durch eine unbekannte Welt voller tödlicher Gefahren für das Boot und seine Besatzung. Ein packender, spannender Wettlauf mit der Zeit und eine Zukunftsvision, die vielleicht bald schon Wirklichkeit werden kann.
Regisseur "Daniel Petrie" ist kein unbekannter Filmemacher, denn in seiner Filmografie findet man einige Titel, die einem als Filmfan durchaus etwas sagen dürften. Zu den zwei bekanntesten sollte Cocoon II - Die Rückkehr (1988) und natürlich Lassie - Freunde fürs Leben (1994) zählen. In "Die Odyssee der Neptun", hat man es mit einem Abenteuer Filmchen zu tun, der eine kleine Spur von Tierhorror in sich trägt. Nicht viel, aber immerhin so viel, das man es nennen kann. Gewiss nicht das ganz große Kino, denn dieser Streifen dürfte zu einem der unbekannteren gehören.
Die Story enthält alle typischen Elemente, die es für ein tauch und Unterwasserabenteuer auch benötigt. Die Technik muss der Natur durch ein Beben weichen und die klassische Rettungsmission erfolgt, bei der man auf Geheimnisse trifft. Auch wenn oft dieser einfache Minimalismus ausreicht, um eine spannende Geschichte zu erzählen, reicht es in diesem Fall nicht ganz, da wenn man z.B. hier einen Vergleich mit einer typischen Jules Verne Verfilmung nimmt, auffällt das gerade das überspitze, seinen Reiz hat und dieser hier halt fehlt. So zieht sich der Streifen etwas und das was ein Freude bereitet und auf das man wartet "Tierhorror" erscheint dann nur zum Schluss, was definitiv schade ist. Sonst ist der Film dem Budget angemessen solide umgesetzt.
Schauspielerisch sollte man nennen, Walter Pidgeon (Alarm im Weltall (1956)), Ernest Borgnine und Yvette Mimieux (Zeitmaschine (1960))
Fazit:
Die Odyssee der Neptun ist eher ein durchschnittlicher Film, der nur Freunde von tauch und Unterwasserabenteuer ansprechen wird. Wer einen effektvollen und spannenden Film erwartet oder gar einen trashigen Tierhorror, der wird enttäuscht sein.
Bewertung:
5,0 / 10 Punkten.