Review

Schmerzen & Leiden

„Hellraiser: Revelations“ macht in einem Rutsch, Rotz und Cashgrab mehr Fehler als das gesamte Franchise zuvor zusammen (was hier wirklich etwas heißt!) und geht neue Wege, wenn wir zwei Teenagern bzw. ihren Familien folgen, nachdem die beiden auf einem Partywochenende und Roadtrip nach Mexiko schmerzhafte Bekanntschaft mit den Zenobiten gemacht haben und nicht mehr aufzufinden sind… 

Hellraiser goes Found Footage

Man muss diesem Pinhead nur einmal kurz ins Gesicht gucken und weiß, hier ist mehr als nur eine Kleinigkeit faul im Staate Tränenmark… „Hellraiser: Revelations“ wurde der Sage nach nur gemacht, um die Rechte bei „Dimension“ zu behalten - und das merkt man ihm in jeder Pore an! Man kann es nicht anders sagen, aber selbst für ein bereits tief gefallenes Horrorfranchise ist „Revelations“ noch eine Beleidigung. Das ist nichtmal ein Schnellschuss. Das ist einfach unwürdig und dreckig gespielt. Durch und durch. Pinhead sieht aus wie am 11.11. auf der Domplatte, die Story hat überhaupt keine Balance, keinen Anker, keinen Sinn, keine Spannung und keine halbwegs brauchbaren Figuren. Es fühlt sich kaum noch nach „Hellraiser“ an. Es fühlt sich teils kaum noch nach fertigem Film an. Bösester Bodensatz. Davor kann man nur bitter warnen! Das einzig Gute an „Hellraiser: Revelations“ ist, dass er einige vorangegangene suboptimale Ableger der Reihe direkt deutlich besser und guckbarer dastehen lässt. Ansonsten und für sich genommen ist das eine Pannenshitshow, die vor Lustlosigkeiten und Mittelfingern an alle Fans nur so strotzt. Ich kann mir bei aller Liebe kein Höllenszenario ausmalen, wo „Hellraiser“ noch schlechter wird. 

Fazit: der schwächste, faulste und idiotischste aller „Hellraiser“ - eine reine „Damit wir die Rechte behalten!“-Fratzenshow. Unterirdisch. Weg damit! 

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