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kurz angerissen* erstmals veröffentlicht: 03.07.2013 Nachvollziehbar, dass sich Clive Barker vehement von diesem unglücklichen Aufguss distanzierte. Dass Doug Bradley nicht mehr den Pinhead spielt, ist nur ein Problem (ein gewaltiges allerdings, da sein Nachfolger katastrophal ausdruckslos ist); die TV-Optik ohne Gespür für Bildkompositionen ein anderes. Dazu ein Ensemble aus nichtskönnenden Jungdarstellern, ein lahmes Drehbuch, prall gefüllt mit banalen Dialogen und spärliche Cenobitenauftritte, deren Präsenz enorm unter der dilettantischen Shaky Cam leidet. *weitere Informationen: siehe Profil

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Schon wieder so eine hastig zusammengeklöppelte Direct to Disc Fortsetzung zu einer Reihe, die in den Augen vieler Fans bereits mit dem 4. Teil endete. Zu allem Übel fehlt erstmals Doug Bradley als Pinhead. Sein Nachfolger für diesen Part gibt sich redlich Mühe, bleibt jedoch nur eine blasse Kopie, an die man sich nicht so recht gewöhnen mag. Ich rechne es den Verantwortlichen für dieses zugegebenermaßen extrem billig ausschauende Sequel immerhin hoch an, dass sie wenigstens versucht haben, die finstere Stimmung der ersten paar Kapitel noch einmal ansatzweise heraufzubeschwören. Doch es ist trotz gehäuteter Höllenflüchtlinge und anderer Eigenzitate eine eher missglückte Rückkehr zu den Wurzeln der Saga, weil hier vor und hinter der Kamera das notwendige Talent fehlte, um dieses hochgesteckte Ziel erreichen zu können. Nicht nur die Darsteller sind lausig, es gibt fatalerweise auch keine einzige Sympathiefigur.

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