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Vereinsamte Rentner, die von der Außenwelt unbemerkt in ihren Mietwohnungen sterben und erst noch Wochen lang vor sich hin schimmeln, bevor sie entdeckt und entsorgt werden, sind ein trauriges Phänomen in unserer modernen Gesellschaft. Dieser Kurzfilm nimmt sich auf schwarzhumorige Weise dieses Themas an, hätte aber gerne noch intensiver in ekeligen Details schwelgen können, um seine Botschaft noch deutlicher zu transportieren. In seinem Fall hätte einfach viel mehr fiese Verwesung gezeigt werden müssen, anstatt nur das bisschen Madenregen.
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Sechs Minuten kurze absurde Tragikkomödie in Schwarz-Weiß: eine alte Frau hört vom Nachbarn laute Musik, beschwert sich per klopfen mit dem Krückstock und dann geht die Lampe aus. Als sie die Lampe festmachen will, geht das Radio an und "Freude schöner Götterfunken" tönend erhallt - zuviel für das Herz und *bumm* - liegt sie. Bei ihrem Fall hat sie einen Riss in den Boden gemacht und rottet nun vor sich hin. Der junge Mann unter ihr bekommt von all dem nichts mit, bis irgendwann die Verwesung weit fortgeschritten ist...denn dann kündigen sich die ersten Besucher (durch die Decke regnende Maden) an. Sehr kurzweilig und makaber mit einigen netten Ideen, wenn auch ziemlich zusammenhangslos.
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Was soll man dazu sagen? Ich kann beim besten Willen keinen Sinn in diesem fünfminütigen Schwarz-weiß-Werk erkennen. Robert Broekhof hat wohl ein paar Mal zuviel "Eraserhead" gesehen. Und was sagt man zu einer sinnlosen Bilderfolge? Richtig: Daumen runter!