Review

Van Dammes beste Jahre sind eigentlich schon seit einigen Jahren vorbei, so hat der ehemalige Action Strahlemann mit steigendem Alter ganz klar eine Wandlung in seinem Schauspiel und genommen. Hat er früher mehr durch seine Kampfkunst geglänzt so sieht man von Film zu Film das der Belgier immer mehr Lust hat sein Schauspielerisches Talent zu zeigen.
So haben wir hier nur mit Assassination Games den zweiten Film in dem er zusammen mit Scott Adkins spielt ( nach The Shepherd).
Und man kann sagen das unter der Regie Ernie Barbarash ein Film mit Licht und Schatten entstanden ist.

Story:
Der gefährliche Gangster Polo Yakur ( Ivan Kaye) kommt nach Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Um den Gangster aus dem Weg zu räumen wird der Profikiller Vincent Brazil ( Van Damme) engagiert. Doch warum nur einen Killer beauftragen wenn man zwei ansetzen kann, so wird nicht nur Brazil sonder auch Roland Flint beauftragt. Flint der sich eigentlich zur Ruhe gesetzt hat um sich um seine im Koma liegende Frau zu kümmern hat nähmlich noch eine Rechnung mit Polo offen...

Hoch waren die Erwartungen vor Betrachtung dieses Films, in dem endlich  Adkins, der durch sehr ansehnliche B-Actioner aufgefallen ist und Van damme in ebenvürtigen Leading Roles zu sehen sind. Zwar waren die beiden wie bereits gesagt schon in the Shepherd gemeinsam vor der Linse doch dort leider noch etwas zu kurz. Ich nehme es gleich vorweg ein Action und Handkanten Feuerwerk ist es nicht geworden. So bietet der Film eher wenig wenn auch gut inszenierte Actionszenen um davor die Entwicklung der Charaktere voranzutreiben. Vor allem bei Van Damme ist dies gut zu sehen. Während Adkins schnell nur von dem Rachegefühl durch den Film geführt wird, sieht man bei van Damme wie er langsam Gefühle entwickelt. So zählen die ruhigen Momente van Dammes zu seinen besten. Natürlich darf van damme zeigen das er in seinem Alter noch fit ist, hält sich dort aber doch zusehens zurück und überlässt die Action zumeist seinem jüngeren Kollegen Adkins. Adkins der ja bereits in Filmen wie Undisputed 2+3 oder Ninja zeigen konnte das er an Martial Arts kaum zu übertreffen ist, kann hier jedoch leider nur im Ansatz sein können präsentieren. So sind die Kämpfe allesamt recht kurz... Shootouts werden auch geboten, diese sind dann im Rahmen und kann man als solide bezeichnen. Einzig der Einsatz einer besonderen Waffe sorgt für etwas Abwechslung.
Das Setting ist ganz gut gewählt und die pessimistische Stimmung des Films kann die ganze Zeit über aufrecht erhalten werden.

Fazit:
" Weapon" ist nicht das Actionfeuerwerk das ich erwartet hatte, bietet aber gute Unterhaltung und ist nicht langatmig.
Mit einem gereiften Van Damme und einem agilen Adkins gut besetzt und definitiv besser als Durschnittsware.

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