Grenzenlos tumber und selbstzweckhafter Splatterunsinn in dem Gore an
Goreszene selbstzweckhaft aneinander gereiht wird. Fulci spielt sich hier selbst als der von Gewalt überdrüssig gewordene Regisseur, der sich nach dem Sinn seiner eigenen Horrorwerke fragt.
Hier werden dauerhaft Szenen aus seinen alten Filmen recycelt, was man dem Streifen an der öfters wechselnden Bildqualität auch anmerkt. Rübe ab mit Sense, schmelzender Kopp in der Mikrowelle, Kehle durch, Augen raus... das Geschmodder präsentiert sich so im Minutentakt.
Genauso langatmig wirkt es aber auch. Die Rolle des Psychodocs der hier Fulcis Psychiater mimt, ist durch krasses Overacting noch recht amüsant, der Rest langweilt schnell.
Der Comicverkäufer meines Vertrauens hat mir damals die uncut-VHS dieser Gurke als Fulci's besten gepriesen und ihn als "genial" betitelt. Und ich verspreche euch, irgendwann werde ich mich für die verballerten 20 D-Mark rächen!