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Jawohl, das wollen wir sehen: ein Regisseur, der von seinen eigenen Mistfilmen bloed und dumm geworden ist, und voellig die Realitaet und die Fiktion vermischt. Und wenn dabei so ein herrliches Stueck Trash herauskommt, in dem es von Puppen und Gummikoepfen nur so wimmelt, dann sei's Fulci gedankt. Was etwas die Freude in Deutschland abgeschwaecht hat, ist die latente Frauenfeindlichkeit in dem Film: Frauen werden verbrannt, Augen raus, verpruegelt, gekoepft, Hand ab, erstochen, verwurstet. Junge, muss Fulci's Mutter gemein gewesen sein. Sei's drum, selten bei einem Film hatte ich soviel Spass mit anderen Kuckern zusammen. Und das der Staatsanwalt diesen Film nur in der lumpigen FSK-Fassung mag, ist deutlich. Der Club der Ferkel- und Schweinezuechter in Wiesbaden, zusammen mit ein Paar Katholiken und Jugendvertretern hat dieses Meisterwerk zusammengeschnitten auf ganze 60 Minuten. Schande ueber dieses Land. Denn Fulci ist ein italienisches Wunder. Seine Filme sind eigentlich totale Scheisse (sorry), denn es gibt keine Logik, keine echte Handlung, nur Geschreie und Gemorde. Und das Gemorde ist so billig zusammengeschustert, das wohl Geleachter, aber keine echte Horrosuspense aufkommt. Naja, lachen wir halt ueber Schaufensterpuppen im Rollstuhl, die brennend durch Fenster reinfahren, auch wenn das nicht ganz "politically correct" ist. +

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