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Grenzenlos tumber und selbstzweckhafter Splatterunsinn in dem Gore an Goreszene selbstzweckhaft aneinander gereiht wird. Fulci spielt sich hier selbst als der von Gewalt überdrüssig gewordene Regisseur, der sich nach dem Sinn seiner eigenen Horrorwerke fragt. Hier werden dauerhaft Szenen aus seinen alten Filmen recycelt, was man dem Streifen an der öfters wechselnden Bildqualität auch anmerkt. Rübe ab mit Sense, schmelzender Kopp in der Mikrowelle, Kehle durch, Augen raus... das Geschmodder präsentiert sich so im Minutentakt. Genauso langatmig wirkt es aber auch. Die Rolle des Psychodocs der hier Fulcis Psychiater mimt, ist durch krasses Overacting noch recht amüsant, der Rest langweilt schnell. Der Comicverkäufer meines Vertrauens hat mir damals die uncut-VHS dieser Gurke als Fulci's besten gepriesen und ihn als "genial" betitelt. Und ich verspreche euch, irgendwann werde ich mich für die verballerten 20 D-Mark rächen!
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Nicht Fulcis bester Film, aber sein härtester. Fulci hat einfach nur die Splatterszenen anderer italienischer Streifen verwendet, um sie flickenartig in eine schlichte Handlung einzufügen. Herausgekommen ist dabei ein technisch miserabler, aber erstaunlich blutiger Gore-Marathon, der hierzulande schlampig synchronisiert und um zwanzig Minuten (!!!) geschnitten wurde. Die dreiste Machart von NIGHTMARE CONCERT ist aber irgendwie unterhaltsam anzusehen und darüber hinaus kommt der kauzige Fulci als verwirrter Horroronkel absolut sympathisch rüber. Im Grunde zieht diese Kompilation aus Blut und Gewalt einen Schlussstrich unter Fulcis Schaffen und einen schöneren Abschied des großen Splatter-Maestros konnten sich die Gorehounds gar nicht wünschen. 5 von 10.
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Ein herrlich selbstironisches Best-Of Fulci Der legendäre Lucio Fulci, dem wir solch gelungene Italo-Horrorknaller wie The Beyond (Über dem Jenseits), den Zombie am Glockenseil oder Woodoo zu verdanken haben, nimmt sich hier gnadenlos selbst auf die Schippe und gibt ganz nebenbei noch ein bissig-ironisches Statement auf die vielbeschworene, durch Horrofilme ausgelöste Geisteskrankheit ab. Garniert wird dieser ultraschwarze Humor blutrot mit einem Festival der ekligsten und gelungensten Effektszenen aus dem umfangreichen Fulci-Backkatalog, die hier in einen vollkommen neuen Handlungskontext eingebettet werden. Zynisch, selbstironisch und restlos blutig: So macht Fulci wirklich Spaß!! Man sollte als Konsument bloß darauf achten, sich vor der gnadenlos geschnittenen Kaufhauskacke zu höten: Die Punktzahl gilt nur für Uncut-Pressungen des Films. 8/10
10
Nightmare Concert was für ein (wieder) richtig guter und lustiger Fulci Film,mit Fulci himself.Mit diesem Film hat Fulci einen schönen Abschluss mit seiner Horrorphase gemacht.Tolle Efekte in den Gore Szenen und auch der von Panik gezeichnete Fulci einfach nur lustig,so muss es wohl jedem Regisseur nach unzähligen Horror Filmen gehen.Bleibt nur noch abzuwarten wann Dario Argento den Verstand verliert.
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Dies ist so mit das Dämlichste und Erbärmlichste, das mir seit langem untergekommen ist. Fulci - jaja, mit Filmen wie GEISTERSTADT oder PAURA hat er uns damals mit dem Vorschlaghammer getroffen, WOODOO und der NEW YORK RIPPER - Geschmacksache, aber immer noch Splatter-Oberklasse. Dieses zusammengeschusterte, dümmliche Machwerk ist jedoch aller unterste Schublade, nur gemacht, um mit dem (verbrauchten) Namen des Regisseurs nochmal ein wenig Kohle zu machen. Schade, daß Fulci mit so einem Mist abgetreten ist. Die Story ist keiner Rede wert, die Darsteller noch nicht einmal das. Von der technischen Umsetzung ist der Film ebenfalls einfach nur ärgerlich. Und die angeblichen Splatter-Effekte, von denen der Film nur so strotzt, sind so billig und schlecht - man weiß nicht, ob man lachen oder vor Mitleid weinen soll. Wie schade, daß eine Legende sich mit so einem Drecksfilm verabschiedet hat. 1/10, ein Gnadenpunkt.
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Das ist es also: LUCIO FULCIS LETZTES MEISTERWERK!!! Ich persöhnlich liebe diesen Film. Nicht etwas weil er eine gute Handlung hat und viel Spannung aufweist, nein, weil er einfach mal ein Fest für Splatterfans ist. Von der ersten bis zu letzten Minute werden ´Gehirnteile gefressen, Menschen zersägt und geköpft, Gedärme rausgerissen, Männer und Frauen erstochen und Köpfe in Mikrowellen gegrillt. Kurz gesagt: Der absolute Partyfilm! Ausserdem finde ich die Idee sehr gut, einzelne Filme zusammenzuschneiden und einen ganzen Film draus zumachen. Wer sich mit solchen Filmen nicht auskennt, würde also nie merken, das er aus mehreren zusammengeschnitten wurde. 10/10 Punkten!!!
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Ich habe mir diesen Film mit einem Freund angesehen und ich muss sagen: Außer übertriebene Brutalität ( sogar gegen Kinder ) hat dieser Film nicht viel zu bieten. Da ist der Film " New York Ripper" viel viel besser. Na ja, wen es nicht interessiert, ob ein Film Handlung hat oder nicht, sollt hier mal reinschauen. Ich persönlich halte nicht sehr viel von diesem Film. Außerdem weist der Film eine sehr schlechte Qualität auf, die es dem Zuschauer erschwert das Geschehen im Film zu verfolgen. Aber es gibt auch eine positive Aussage. Die Special-Effects sind nicht gerade schlecht gemacht. Wenn ich eine Wertung geben müsste wäre diese 5/10
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Als Film kann man diesen Streifen nicht bezeichnen. Handlung gleich null. Schauspielerische Leistung nicht vorhanden. Es wurden einfach viele von Lucio Fulci gedrehten Splatter- und Mordszenen aus anderen Filmen aneinandergereiht. Übrig bleibt ein einziges Gemetzel und Geschlachte, dies aber nonstop. Rennt man beim Schauen einmal aufs Klo hat man mindestens eine Blutorgie verpasst. Der Film ist so schlecht, dass er einfach Spass macht. Wer nicht fragt, warum gemordet wird sondern einfach den Splatter geniesst, ein Muss ! Für alle anderen der letzte Schrott. Dieser Film darf nur uncut geschaut werden, sonst ist jeglicher Spass dahin. Wertung 10/10 wegen ultimativem Splatterspass. Ohne Splatter 0/10
5
"Nightmare Concert" ist eine völlig indiskutable Blutorgie ohne jeden künstlerischen Wert. Dies ist umso ärgerlicher angesichts der Tatsache, dass Fulci mit Filmen wie "Don't Torture a Duckling" oder "Die Geisterstadt der Zombies" mehrfach unter Beweis stellte, dass er zu weitaus mehr fähig war. "Nightmare Concert" jedenfalls ist höchstens unermüdlichen Gorehounds zu empfehlen, wobei anzumerken ist, dass die qualitativ durchwachsenen Effekte größtenteils auch noch aus anderen Fulci-Werken geklaut wurden.
5
Dieser Film ist ein Zusammenschnitt aus älteren Fulci Filmen,u.a. When Alice broke the mirror.Oder besser gesagt,es handelt sich um eine (sehr große) Anzahl von Splatterszenen,die durch eine (wie bei allen Fulci Filmen) billige Rahmenhandlung zusammengefügt werden.Wobei die Story irgendwie doch ganz lustig ist,da Fulci sich selbst spielt(was sie gleichzeitig billig macht).Auf jeden Fall ist der Film extrem brutal(wie ich es mag) und stinklangweilig von der Story her(worüber man bei viel Splatter wegsehen kann).Deshalb habe ich mich entschlossen dem Film die halbe Punktzahl zu geben:5/10.
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Ich war frisch 18 und ging vergnügt in die Videothek. Leihte mir Nightmare Concert aus. Oh Gott, was hat die deutsche Zensur da nur getan? Knappe 60 der einst 90 Minuten blieben übrig. Ich war zutiefst enttäuscht und trug meine Trauer noch viele Jahre mit mir. Doch dann vor einigen Monaten,ich bin mittlerweile 23, fand ich den Film noch einmal. Als DVD von Laser Paradise. Endlich!!! Da war sie! Die berühmt berüchtigte halbe Stunde, in der endlich mal gezeigt wird, was sonst noch zwischen der Anfangsszene und dem Abspann so passiert. Mikrowellen, Kettensägen, Messer, was weiß ich noch alles kommt hier zum Einsatz. Aber warum besteht der halbe Film aus einem anderen? Nämlich:When Alice broke the Mirror? Ging Lucio das Geld für die Effekte aus? Auf jedenfall eine riesige Metzelei, die manchmal sogar abstoßend wirkt. Trotzdem noch ein recht guter Film, zumindest für Fulci Fans. Ich gebe 6/10 Punkten. Verglichen mit der der alten Verleihfassung müßte ich 15/10 geben.
10
Ich habe fast 1 Jahr nach diesem Film gesucht und als ich ihn dann endlich in der Astro Fassung in der Hand hielt, war ich natürlich gespannt auf den "brutalsten" Film überhaupt! Erstmal war ich wirklich von der gut gemachten Kettensägenszene am Anfang überrascht, weil ich so eine Direktheit noch nie in einem Film gesehen habe. Doch am Ende des Films wurde mir klar: Effekte hui, Story Pfui! Auch die Synchro ist in der deutschen Version eine einzige Frechheit! Teilweise hört man sogar noch den Orginal englischen Ton. Sowas hätte ich vielleicht von einem 70er Jahre Film erwartet aber nicht von einem modernen Film der 90er! Fazit: Der Film ist auf jeden Fall einer von Fulcis ganz großen, allerdings stößt die Story und die Synchro neben den Effekten ganz schön auf den Magen! Wertung: 7/10
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Fulcis letztes Kapitel: Bevor der Splatter-König dann im realen Leben selbst ins Jenseits befördert wurde, lieferte er hier nochmal einen "Best-of"-Film ab. Im Endeffekt wurden hier nur irgendwelche Gore-Szenen aneinandergereiht und eine dümmliche Handlung dazugedichtet. Allerdings war Fulci mit einer vernünftigen Handlung schon immer überfordert gewesen. Für Fans ist der Film wohl Kult (wie für mich), da der Alt-Meister hier selbst die Hauptrolle spielt, aber ansonsten ist der Film halt eine einzige Gewaltorgie. Dementsprechend wundert es auch nicht, dass der Film natürlich bundesweit beschlagnahmt wurde. Noch zu erwähnen wäre die grottenschlechte Syncronisation. Oftmals nicht lippensyncron und zum Teil hört man sogar den italienischen Orginal-Ton. Trotzdem: 8 von 10 Punkten.
10
Nightmare Concert ist ein wirklich lustiger Fulci! Sicher wollte er auch ein bisschen auf dieser Fun-Splatter Welle mitsurfen, also hat er kurzerhand einfach nur ein paar schön gorige Szenen gedreht, eine kleine Handlung Erfunden und den Rest dann aus seinen anderen Streifen in "Nightmare Concert" reingeschnitten! Es ist wirklich lustig mitanzusehen, wie der irre Psychater mit beklopptem Grinsen die einen oder anderen Leute wegmetzelt! Einfach nur Trash at its best! Nochdazu ist das Ende einfach nur herrlich amüsant und ist ein bisschen aufgebaut, als währe das vorangegangene ein "Film im Film" einfach nur herrlich! Toll mit anzusehen ist auch, wie Fulci sich selbst auf den Arm nimmt ("gewalt im fernsehen erzeugt nur wieder gewalt")!!! Alles in allem ein ziemlich unterhaltsamer Streifen, leider der letzte, den Lucio "Master of Gore" Fulci fertiggestellt hat!!! Rating 7,5/10 Bis dann, seth