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Der alternde Astronaut Clint Eastwood soll einen Satelliten reperieren, will dazu aber vom NASA-Vorsitzenden (James Cromwell) sein altes Team zur Verfügung gestellt bekommen.
Die ersten beiden (James Garner; Donald Sutherland) hat er schnell überzeugt, doch zwischen ihm und seinem ehemaligen Navigator (Tommy Lee Jones) herrscht schon seit Jahren ein Streit, da Eastwood Jones dafür verantwortlich macht, dass die Astronauten damals nicht zu ihrer Mission starten konnten. Doch auch dieser sagt zu, aber die "alten Männer" müssen dennoch die Fitnesstests über sich ergehen lassen, die sie aber mehr oder weniger ehrlich bestehen. Auf der Mission wird dann klar, dass es sich bei dem Satelliten eigentlich um eine russische Nuklearstation handelt, die während des kalten Kriegs in die Umlaufbahn geschossen wurde. Tommy Lee Jones muss dann am Ende mit der Station in den Weltraum fliegen und rettet mit dieser Tat, bei der er stirbt, Millionen von Amerikanern das Leben.
Die Handlung ist nicht schlecht, auch wenn die humoristische Inszenierung ganz klar über dem Konflikt um die Raketen steht, was den Film etwas oberflächlich wirken lässt. Die Wendungen, dass Jones und Eastwood sich versöhnen, dass Jones Krebs hat und, dass es sich doch nicht um einen Satelliten handelt, treten alle zur richtigen Zeit ein und steigern die Spannung und die Dramatik.
Der Konflikt von Eastwood und Jones, der im Mittelpunkt der Handlung steht ist gut umgesetzt und sorgt vor allem am Anfang für einige Lacher. Die Heldentat von Jones am Ende wirkt in alter amerikanischer Tradition dann doch etwas zu heroisch.
Die Nebenfiguren James Garner und Donald Sutherland dienen lediglich einer Belustigung des Zuschauers.
Clint Eastwood und Tommy Lee Jones spielen gewohnt gut. Sutherland und vor allem James Garner zeigen eine sehr humoristische Darstellung, die vor allem das Tainingsprogramm am Anfang des Films sehr lustig machen.
Zusammenfassend ist der Film lustig und zum Ende hin spannend. Die Effekte am Ende, der Konflikt zwischen Eastwood und Jones und die guten schauspielerischen Leistungen machen den Film zu einem unterhaltsamen, wenn auch etwas oberflächlichen Vergnügen. Mit "Apollo 13" oder "der Stoff aus dem Helden sind" kann der Film dennoch bei weitem nicht mithalten.

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