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Nach all diesen VAMPIRE DIARYS im Fernsehen und TWILIGHT-Quark im Kino, mit dem ich hier die letzten Monate bombardiert wurde und die mich eigentlich dazu gebracht haben, den Untoten Blutsaugern den Rücken zu kehren, habe ich mich denn doch dazu durchgerungen mir mal wieder einen Streifen dieses Sub-Genres anzutun. Und siehe da, ich wurde tatsächlich positiv überrascht.Nicht das VAMPERIFICA das Thema in irgendeiner Art und Weise neu erfindet oder gar mit äußerster Boshaftigkeit daher kommt. Das ist nicht seine Stärke. Vielmehr bedient er sich fast aller gängigen Klischees dieser Art Horror. Macht dieses aber mit so viel Geschick und Eigenständigkeit, das man nicht das Gefühl hat, mal wieder vom allseits bekannten Murmeltier gegrüßt zu werden und versieht die gesamte Geschichte mit einer Version von Humor das es schon an eine Persiflage an das Genre grenzt. So werden aussagen wie „Ähh die schmeckt nach Nagellackentferner!“ mit Kommentaren wie „Beschwer dich nicht und denk an die armen Vampire in Afrika! Die haben gar kein Blut!“ beantwortet. Hinzu kommt, das der Hauptdarsteller die Tuckigkeit aller Blutsauger auf die Spitze treibt und schon fast wie eine Drag-Queen ohne Schminke daher kommt.Im Großen und Ganzen kann ich behaupten, mich köstlich amüsiert zu haben, auch wenn einige Passagen schon an Overacting grenzen. Und irgendwie habe ich es immer gewusst. Vampire sind schwule Werwölfe.

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