Ray (Wrestler Dave Batista), ein korrupter Ex-Cop, arbeitet in einem zwielichtigen Nachtclub als Türsteher, als der Laden ausgeraubt und der Sohn des Besitzers erschossen wird. Doch obwohl Ray unschuldig ist, wird er nicht nur von der Polizei, sondern auch von dem bestohlenen Gangstersyndikat verdächtigt. Jetzt liegt es an Ray die wahren Täter zu finden, denn die Polizei und die skrupellosen Gangster sind ihm schon dicht auf den Fersen…
Könnte ja was werden.
Mmmmh, bei der ofdb stehen als Genre Drama und Krimi - das haut auch ungefähr hin, denn Action oder sonstigen Krawall sucht man vergebens. Fängt der Film mit seinem stimmigen Soundtrack aus Alternative und Hip Hop noch ganz gut an, stellt sich die Suche nach der Wahrheit arg anstrengend an. Ray ist ganz sympathisch ausgefallen, haut hier und da auch erträgliche Oneliner raus, aber ansonsten bewegt er sich kettenrauchend und hüftsteif wie das Michelin-Männchen durch den Film. Man kann auch sagen, dass er noch einen Tick unbeweglicher wie Stephen Segal daherkommt. Obwohl er im Gegensatz zum Pummelchen eine gute Statur vorweisen kann. Doch die kommt zu keiner Zeit zum Einsatz, da er ja Ermitteln muss. Zudem spielt der Film in der Winterzeit und Batista ist immer gut zugepackt. Auch harte Männer haben kalt.
Gut und schön - keine Action, wie sieht es ansonsten aus? Kämpfe, Shoot Outs? Fehlanzeige. Batista ermittelt (wie schon erwähnt) bis die Schwarte glüht.
Die unnötig verschachtelte Story wird dermaßen zäh und spannungsarm rübergebracht, die zusätzlich mit sehr vielen unterirdischen Dialogen den Filmspaß trübt. Danny Trejo, der ja immer für eine Gangsterrolle zu haben ist, isst hier einmal im Restaurant und darf in einer Bettszene den Penis schwingen, mehr ist von ihm nicht zu sehen.
Positives? Der gute Soundtrack und die kurze Spielzeit.
Die Einschlafhilfe "House of Rising Sun" kann man getrost überspringen.
2,5/10