Review

Und wiedermal hat sich ein Wrestiling Star in die Filmwelt verirrt...
In diesem Fall haben wir es mit Dave Bautista zu tun, welcher Jahre lang auf den WWE Bühnen seine Opponnenten mit viel Testosteron und mehr oder weniger beeindruckenden Hieben und Griffen auf die Matte schickte.
Hat er in " Wrong side of the town" noch die Nebenrolle darf er hier als Hauptdarsteller " glänzen".
Ray ( Batista) hat schon so einiges hinter sich... 
War er damals noch als Polizist bei der Sitte tätig, sass er danach Jahre lang im Knast.
Aus dem Gefängins raus, verdient er sich seine Brötchen mittlerweile als Türsteher bzw. Security. Seine Arbeitgeber skrupellose Mafiosi , die kaum davor zurück schrecken Gewalt anzuwenden.
Als eines Tages der Club " House" überallen wird und dabei der Sohn des Bosses sein Leben lässt, verdächtigt man Ray bei dem Überfall mitgewirkt zu haben. Nun ist es an ihm die Sache aufzuklären... und das schnell... denn nicht nur die Gangster sitzen ihm im Nacken sondern auch die Polizei...

Wenn man sich die Besetzungsliste des Films durch liest, dürfte man schon recht überrascht sein, haben sich doch nebem dem Wrestler einige recht bekannte Namen darunter gemischt. So sind neben Batista, Dominic Purcell (wohl am bekanntesten durch die Serie Prison Break) Amy Smart, Craig Fairbrass  und auch Danny Trejo zu sehen. Und nach Sichtung des Films fragt man sich , warum die Herren und die Dame da wohl zugesagt haben. Denn ein Meisterwerk ist der Film nicht gerade geworden. Man merkt schnell das man es hier mit einem B-Vehikel zu tun hat, so wirkt alles recht billig und man merkt das an den Locations doch recht gespart wurde. Stimmung kommt dabei selten auf, auch wenn der rockige mit New Metal unterlegte Soundtrack doch ganz annehmlich ist. Zu wenig fühlt man mit dem Hauptcharakter mit, um wirklich mitzufiebern.
Storytechnisch ist das ganze natürlich auch nicht neu so das sich der Zuschauer recht schnell denken kann wie es wohl weiter geht.

Darstellerisch merkt man das Dave Bautista doch recht überfordert ist, so nimmt man ihm sein kaum vorhandenes Mienenspiel kaum ab und Emotionen in ihm zu sehen ist doch recht schwer. So rennt er meist durch die Gegend um den Fall aufzuklären und wirkt dabei doch ziemlich ungelenk. Die anderen Darsteller wirken da doch allesamt etwas engagierter und glaubwürdiger. Amy Smart macht da von den genannten Darstellern noch die beste Figur, als Ex welche den Hauptdarsteller zurück haben will, wirkt sie doch recht gut. Anders ist das leider bei Dominic Purcell welcher hier leider nur durch sein Overacting auffällt, Danny Trejo ist vielleicht 2 Minuten zu sehen und Craig Fairbrass ist auch nicht wirklich lang vor der Linse.

Doch noch entäuschender als die unspannende Story und die nicht gerade oscarreifen Darstellungen ist die Tatsache, das Action nicht wirklich groß geschrieben wird. Ich verstehe nicht warum man einen Ex Catcher als Hauptdarsteller nimmt und ihn dann sowas von verheizt in Sachen Action. So darf Batista kaum etwas von seinen Fähigkeiten zeigen und bekommt zumeist selber nur auf die Mütze. Shootouts gibts ein paar wenige, welche aber auch seltenst überzeugen.

Fazit:
Ganz klar unter dem Durchschnitt, ein Film den man definitiv nicht gesehen haben muss. Für Die Hard Wrestling fans höchstens Interessant, mehr aber leider auch nicht.

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