Havana Blues
Rum und Rhytmus, Zigarren und Tanz, Sonne und Oldtimer,
„Chico & Rita“ ist eine der authentischsten und gefühlsechtesten Romanzen, selbst wenn man hat Alzheimer.
Die oscarnominierte Geschichte über einen Pianisten und eine Tänzerin, seine große Liebe,
weckt Erinnerungen und hat genauso viel schweres Herz wie verspielte Triebe.
Voller eingängiger Melodien und nackter Haut,
doch alles mit Stil und Klasse, kein bisschen voyeuristisch oder versaut.
Dynamisch animiert, mit intensiven Farben und Formen,
ein Erwachsenenzeichentrickwunder, das strotzt vielen Normen.
Voller Melancholie und heißem Blut,
wer diesen Geheimtipp nachholt, dem geht’s danach mit Sicherheit gut.
Zwar mit Happy End, aber voller Wahrheiten, Schmerzen und Hürden,
ein animierter Schatz von Kostbarkeit, Weisheit und Hochwürden.
„Chico & Rita“ ist etwas für Fans von sowas wie „L'Illusioniste“ oder „Waltz with Bashir“,
eine sexy Lovestory, die ausgesprochen gut gefallen hat mir.
Fazit: stylisch, heiß, romantisch und catchy - „Chico & Rita“ ist vielleicht der beste Animationsfilm, von dem du noch nie gehört hast. Melancholie. Liebe. Fernweh. „Archer“ trifft „Buena Vista Social Club“. Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte. Lightning in a Rumbottle.