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Jim Carrey war ein Star.
In den mittleren 1990ern war er der neue Komödienheld der neuen Genernation. Ob als Ace Ventura der sich als tierischer Detektiv durch Nashornärsche winden musste, als Lloyd mal dumm aber meistens dümmer, als Antiheld mit Maske oder als psychopathischer Kabelleger, all diese Rollen haben ihm Weltruhm gebracht. Und damals zu Recht, denn Carrey war ein begnadeter Jerry Lewis des neuen Zeitalters. Danach folgten nur noch Versuche im Dramamilieu die gnadenlos scheiterten, gute 2 bis 3 Ausnahmen hatte er ja noch ("Ich beide und sie", "Der Mondmann" und "Phil Morris"), und das nicht nur zu Unrecht. Meistens waren seine Darstellungen dröge und wirkten wie Neuaufgüsse seines alten Abziehbildes. Auch dieser neue Film, der eher für Kinder ist als für die alten Fans, ist eher eine mittelmässige Komödie ohne Neuerungen oder Ähnlichem. Carrey zieht sein Ego mehrmals durch und kalauert - kaspert wie in alten Zeiten, ohne die Klasse jemals wieder holen zu können. Das Drehbuch ist eine Farce, denn es ist nur Standartkost. Die meiste Zeit wohnt Carrey mit seinen Pinguinen in seinem Appartment, und wenn er sich unter das Volk mischt dauert es meistens nur ein paar Minuten. In Zukunft sollte er seine Drehbücher komplett lesen, bevor er nur noch Flops am Fliessband produziert. Von mir aus auch "Dumm und Dümmer II", was wesentlich spassiger werden könnte.

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