Ace Ventura
Ace Ventura ist ein durch geknallter -von sich vollends überzeugter- Detektiv für Tiere und um es nicht zu vergessen ein fanatischer Tierfreund. Mehr schlecht als recht schlägt er sich durch den harten Alltag eines Schnüfflers, doch sein neuester Fall fordert ihn mehr denn je, schließlich sollen auch sämtliche heiße Spuren auf Hieb-, und Stichfestigkeit überprüft werden. Mit der nötigen Arroganz eines einfältigen Egozentrikers und dem Spürsinn eines Sherlock Holmes macht er sich auf die Suche nach dem entführten Maskottchen einer Football-Mannschaft und macht seinem Wesen alle Ehre, denn wo er auftaucht herrscht meist erst Chaos und dann Spott. Doch wider erwarten fruchtet seine Suche, weshalb er sich noch intensiver hinter den Fall klemmt.
Jim Carrey in seiner ersten One Man Show-Hauptrolle. Dabei schöpften er und die Macher des Films aus den vollen und schrieben ihm diese Rolle, quasi, auf den Leib. Profitieren kann dabei vor allem der Zuschauer, bekommt er doch eine kurzweilige, aber vor allem Action-, und Gagreiche Komödie geboten. Zugegeben das Niveau ist nicht Jedermanns Sache, doch die Slapstikeinlagen sind Stellenweise zum schreien komisch. Besonders hervorzuheben wäre natürlich Carreys Facefasching, dessen unnachahmliche Art, sein Vorbild, Jerry Lewis erkennen lässt. Da das ganze Szenario auch noch in eine Krimigeschichte verpackt wurde und seine Recherchen alles andere als subtil ablaufen muss man den Charakter um Carrey einfach lieben.
Sonstige Nebenrollen sind solide besetzt und finden einen Höhepunkt in Udo Kiers Auftritt als Snob -„Wo ist die Toilette, Uh Ah, schnell. Schätze mal das Essen schmeckt hinten raus besser wie vorne rein“-, ich muss da immer wieder lachen! Für Tierfreunde kann auch eine reichhaltige Darstellerriege vermeldet werden, wobei natürlich keines der Tiere zu Schaden kam, na ja fast keines denn das Maskottchen der Miami Dolphins-Gegner bekommt schon ne ganz schöne Tracht Prügel.
1A Lachsalvengarant!