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Im Jahre 1995 gelang es Regisseur Tom Shadyac, mit seiner Komödie "Ace Ventura", aus dem, bis dahin noch recht unbekannten, Comedy-Ass Jim Carrey endlich den Star zu machen, der er eigentlich schon längst sein müsste. Bereits im Jahre 1985 spielte Carrey sein Talent in der Horror-Komödie "Einmal beißen bitte" voll und ganz aus. Trotzdem wollte der Funken bei Produzenten und Regisseuren noch nicht so recht überspringen. Doch mit "Ace Ventura" und Carreys unglaublicher One-Man-Show sollte es endlich klappen.

"Ace Ventura" ist ein typischer Vertreter des (erfundenen) Genres "Jim-Carrey-Movie". Denn außer seinem Star hat der Film nicht so viel zu bieten. Die Story selbst ist zwar passend aber alles in allem etwas dünn und kann eigentlich nur als Aufhänger bezeichnet werden. Und auch sonst gibt es nicht unbedingt viel Großes zu erwähnen. Doch das ist, in diesem Fall, eigentlich alles Wurst! Denn Jim reißt alles raus.

Mit schier unglaublichem Talent, reißt er einen genialen Gag nach dem Anderen. Sein es seine unglaublichen Fratzen, sein überdimensional albernes Rumgehample, seine Körpersprache oder sein großartiges Talent, jede auch noch so hirnrissige Szene zu retten. Man kommt einfach nicht mehr aus dem Lachen raus. Egal was Carrey auch anstellt, es ist ein absoluter Brüller. Selten kann man es erleben, dass eine einzige Person es schafft, aus einem Durchschnitts-Krimi-Comedy-Streifen, ein Gag-Festival aller erster Güte zu machen! Auch beim 100. Mal noch irre Komisch!

Die restlichen Darsteller machen ihre Sache ebenfalls recht fein. Vor allem Courtney Cox (Arquette) gefällt. Aber neben Jim wirken alle dann doch etwas blass. Kein Wunder!

Fazit: Durchgeknallte, urkomische und mit Gags ohne Pause voll gestopfte Comedy, bei der alles neben dem Hauptdarsteller zu Staub zerfällt. Die dünne Story sei vergessen, es lebe eine von Jim Carreys genialsten One-Man-Show aller Zeiten! Zum Brüllen!

Wertung: 8/10

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