Jim Carreys erste Hauptrolle mit der sein Weltruhm als Komödiant begründet wurde, ist noch, wie einiges aus seiner Frühphase ein wenig derb.
Als Detektiv für abhandengekommene Haustiere, der das Maskottchen der Miami Dolphins aufspüren soll, hat er ausreichend Gelegenheit für verbale Ausfälle und Grimassen aller Art, getoppt noch von seiner abartigen Ace-Ventura-Haartolle.
Der Spaß für Normalkomödienliebhaber ist begrenzt, das hier bedingt schon einen höheren (bzw.wesentlich niedrigeren) Comedy-IQ und den gabs in den USA offenbar mehr als in Deutschland. Trotzdem hat der Film einige sehr witzige Szenen, doch hat Carrey hier seinen typischen Stil noch nicht ganz gefunden, wirkt noch leicht unausgegoren und experimentell. Im Gegensatz zu späteren Carrey-Filmen schafft es dieser durchaus, ein wenig zu nerven, wenn man nicht besonders gutwillig ist oder die Originalfassung vor Augen hat. Der zweite Teil ist jedenfalls wesentlich ausgereifter und runder (und wilder).
Für mich 6/10 (und ich bin Carrey-Fan).