Review

Tja, eigentlich ist es schon eine Weile her, dass ich diesen direct-to-video Softcore-Thriler gesehen habe... Weil allerdings immer noch kein Review dazu verfasst wurde , schreibe ich eben schnell einpaar Zeilen über "Dark Desire"...

Und wenn schon der Name Julie Strain auf dem Cover steht, dann dürfte die Marschrichtung eigentlich von vorne herein klar sein: viel Sex, keine Handlung - aber für Trashfans doch irgendwie ganz unterhaltsam... Die Story, wenn man so will, handelt von einer jungen Reporterin, die nach einem verschwundenen Fotomodell sucht und dabei in der SM-Szene von Los Angeles landet...

Regisseur John T. Bone, eigentlich auf Pornos abonniert, hat hier einen ganz passablen Softsex-Krimi hingelegt, bei dem natürlich die Erotikszenen das A und O sind. Vermutlich werde ich nie zu einem Fan der eher unterkühlten Monique Parent werden, aber die Sachen mit Julie Strain sind mal wieder richtig klasse. Außerdem haben beide eine sehr delikate Lesbenszene im strömenden Regen. Und die Eingangssequenz mit der dickbusigen Domina wird wohl ebenfalls länger in Erinnerung bleiben.

Ansonsten sind die Bilder zwischen kalt und stylish und inzwischen ziemlich vom Spirit der Neunziger Jahre geprägt. Die Handlung ist freilich total pillepalle, wobei ich noch den einen oder anderen fiesen Unterton in Erinnerung habe...

Fazit: 6 von 10 Punkten und solide Kost für die Fans von düster-elegantem Softcore, die auch mal die eine oder andere SM-Anleihe vertragen können...

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