"Pluto Nash" - einer der größten Filmflops aller Zeit - hat ein dickes Problem: Die Story ist, um es mal vorsichtig auszudrücken, ziemlich belanglos. Es geht um einen Barbesitzer (Pluto Nash, gespielt von Eddie Murphy), der sein Etablissment auf dem Mond betreibt. Böse Immobilienhaie wollen ihm seinen gut laufenden Club entreißen; schon ziemlich zu Beginn des Films fliegt der Schuppen dann auch effektvoll in die Luft. Den Rest des Films über macht sich Pluto auf den Weg, den Verantwortlichen zur Räson zur bringen. An seiner Seite: die hübsche Dina, die gerne in Plutos Club singen würde und sein dümmlicher, aber dennoch liebenswürdiger Bodyguard-Roboter.
Der Ansatz für einen unterhaltsamen Film ist also da, aber das Potenzial wird nicht ausgeschöpft. Da hat man beispielsweise schon Eddie Murphy im Cast, aber er bleibt so witzlos wie lange nicht. Auch sonst kann man höchstens mal schmunzeln, wirkliche Lacher konnte ich jedenfalls nicht aufspüren. Dafür sind aber die Kulissen und Effekte ganz hübsch anzuschauen; die Mondstädte schillern und funkeln in voller Pracht und auch die Schießereien sind visuell ganz okay, auch wenn sie einen gewisse Trash-Note an sich haben (was eigentlich auf den ganzen Film zutrifft). Ebenfalls nett sind die hormongesteuerten Roboter und die kurzen Auftritte bekannter Stars wie John Cleese.
Fazit: Dieser Film hat keine Höhepunkte, aber auch keine wirklichen Tiefschläge und das Setting ist mal ein bisschen was anderes. Kaufen würde ich mir den Film trotzdem auf keinen Fall, im Fernsehen ist er jedoch eine ganz annehmbare Alternative.
Wertung: 5/10