Review

Läppisches Invasionsfilmchen mit eingebauter Dünnbrett-Garantie: Ein finsterer Weltraumfürst mit Namen Lord Buckethead, der aussieht wie ein schwarzes Ofenrohr, landet mit seinem Raumschiff auf der Erde. Gleich mit im Gepäck hat er die kleinwüchsigen Javas oder zumindest deren direkte Artverwandte. Also die kleine Robodealer aus Star Wars Teil eins. Einmal mehr verschlägt es die Bande in eine Kleinstadt im Hotdog-Land, wo die üblichen Verpeilten wie immer keine Checkung haben, was überhaupt abgeht...

Selbst ein Blinder mit Krückstock erkennt sofort, das hier der "Krieg der Sterne" mehr oder weniger erfolgreich aufs Korn genommen werden soll. Noch ein wenig Anleihen beim Kultrasher "Star Crash" oder dem SciFi-Kino der Fünfzigerjahre genommen und fertig ist der Salat. Immerhin rückt am Ende mal wieder das Militär an, um ordentlich aufzuräumen.

Bis dahin wirft der kaum unterhaltsame Streifen nur so mit billigen Flachwitzen und Kalauern um sich. Seltsamer Höhepunkt: Eine Verfolgungsjagd auf fliegenden Einkaufswägen quer durch den Supermarkt. Rotes Laserblitzgewitter inklusive.

Wer die 15 Lenze überschritten hat, der wird sich vermutlich schon zu alt vorkommen für diesen belanglosen Mumpitz, der auch noch in 3D produziert wurde. Besagter Lord Buckethead kam übrigens nur wenige Jahre später zu kuriosen Ehren, in dem er die Gallionsfigur einer britischen Satirepartei wurde. Diese nannte sich doch tatsächlich "The Gremloids", um gegen Politiker wie Thatcher, Major und May zu wettern. Zu den satirische Zielen der Gremloids gehörten unter anderem die Verstaatlichung der Sängerin Adele, kostenlose Fahrräder im Kampf gegen das Übergewicht sowie die Legalisierung der Jagd auf Fuchsjäger.

Ich habe bei "Spaceballs" dennoch mehr gelacht...

Details
Ähnliche Filme