Review

Es ist mal wieder Valentinstag, da rühren sich die Slasher und zwar in der „Lovers Lane“, wo man die dicken Karren aufgereiht zum Petting in so manchem Film vorfindet.
Nur leider gibt’s die hier eigentlich gar nicht, denn hier stehen nur ein paar Autos in der Wildnis rum und werden zum Ziel des Killers (also manchmal...).
Ansonsten ist das Bett bereitet für einen soliden Tiefschlaf: ein paar Morde vor 15 Jahren, ein verhafteter und eingekastelter Täter und das von Minute 1 an sichere Gefühl, daß es dann doch ein ganz anderer war.
Den Rest des Films füllt Teenagergeblubber im TV-Format, bis Mr.Hakenhand (schnarch!) dann endlich loslegt. Natürlich entkommt passenderweise gleichzeitig der Anstaltsinsasse, so daß es eine ganz dolle Überraschung gibt, wenn am Ende der Täter ein ganz anderer ist.

Das mögliche Potential, hier ev. zwei Killer im Showdown gegeneinander antreten zu lassen, vergibt der Film total zugunsten eines saufaden Schlußakts, wenngleich vorher wenigstens Videostandard bei den Jagdszenen erreicht wurde. Dafür bewahren wir uns den Insassen noch für einen Schlußgag auf, hoho.

Als bleiben wir ehrlich: hier gibt es nichts, was wir nicht schon hundertmal in anderen Slashern gesehen haben, ein bißchen Blut, aber dafür viel Langeweile. Das Schema ist ohne jede Idee übernommen und nicht mal in irgendeiner Form ausgebaut worden. Kann man bei schmusen, sollte man sogar, denn sonst muß man ja diesen Streifen gucken. (2/10)

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