Hier haben wir also den zweiten Film von Olaf Ittenbach. Der Film hatte schon weitaus höhere Produktionskosten als "Black Past", die Kosten lagen hier bei ca. 50.000 D - Mark. Finanzieren konnte Olaf diesen Film durch den Gewinn, den er mit "Black Past gemacht hatte. Natürlich wurde auch "The Burning Moon" wegen seiner Gewaltszenen in Deutschland beschlagnahmt.
Der Film ist in Episodenfilme unterteilt, die auch sehr blutig gestaltet sind. Hier hebt sich vor allem die letzte Geschichte von den anderen ab, denn dort geht es mal so richtig heftig zur Sache. Die berühmte "Höllen - Szene" kann auch einem eingefleischten Splatter / Gore Fan höllisch auf den Magen schlagen. Ittenbach beweist auch hier schon in jungen Jahren, das er das Metier der blutigen Effekte meisterhaft beherrscht.
An den Darstellern und den Dialogen merkt man natürlich schon, das es sich um eine Amateur - Produktion handelt, aber wie ich finde, um eine wirklich gelungene. Wenn man sieht, was Ittenbach hier schon in den jungen Jahren auf die Beine gestellt hat, da könnten sich andere deutsche Amateur - Filmer eine gehörige Scheibe abschneiden.
Auch atmosphärisch ist der Film recht gut, obwohl das bei diesem Werk wirklich nicht die Hauptsache ist. "The Burning Moon" ist vor allem in Fankreisen sehr beliebt und zählt auch sicherlich zu den besten Werken Ittenbach's.
8/10